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Gestern, 17:51

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Weidmesser Kanton Basel-Landschaft, um 1835

Danke Joehau, es freut mich sehr, wenn Beiträge auf Interesse stossen. Das ist auch Motivation für weitere Beiträge.

Samstag, 6. Oktober 2018, 19:31

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Weidmesser Kanton Basel-Landschaft, um 1835

[size=10]Die Entstehung dieses Weidmessers gründet in den territorialen Umwälzungen der napoleonischen Zeit und dem Unvermögen der aristokratischen Regierung von Basel Stadt, den Zeitgeist im Zeitalter der Restauration zu erkennen. Auf dem Gebiet des heutigen Kantons Basel-Landschaft lagen vor den napoleonischen Umwälzungen Teile des Fürstbistums Basel sowie des Untertanengebiets der Stadt Basel. Erst 1815 gelangten durch Verfügung des Wiener Kongresses neun Gemeinden des aufgelösten Fürstbistum...

Samstag, 18. August 2018, 15:04

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Dolchbajonett 1899 Militärmusik

Hallo Dragoner vielen Dank, dass du mich auf den Fehler aufmerksam gemacht hast. Ich habe das falsche Gewehrmodell angegeben. Ich meinte das Kurzgewehr 89/00. Zum Kurzgewehr 89/00 wurden für die Festungstruppen und Radfahrer als einzige Beiwaffe Stichbajonette 89/00 abgegeben. Die Sappeure der Festungstruppen sowie dieTelegraphen- und Ballonpioniere fassten auch das Kurzgewehr 89/00 mit Stichbajonett 92/00 in Doppelltragtaschen zusammen mit dem Geniesäbel 78. Die Kanoniere der Positionsartilleri...

Donnerstag, 9. August 2018, 19:17

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizerischer Ausgangssäbel Typ 1867 nach österreichischem Muster 1861 und Geschenkwidmung

Der Korb misst an der breitesten Stelle 7 cm, das Relief des Kreuzes am Korb ist relativ schwach. Klinge: Länge 81 cm, Breite an Wurzel 21,2 mm, terzseitig Hohlrinne, quartseitig flach. Klingendekor sehr gut erhalten: Beidseitig Trophäen und Ranken und Schweizerkreuz im Strahlenkranz. Terzseitig an der Wurzel Widmung F. 16.ten Sept. v. W & v. E. 1881, quartseitig an der Wurzel Herstellerlogo W. ALTENDORF SOLINGEN. An der Scheide oben ein Ösenband mit schiefer Klammer, unten ein Ringband mit fest...

Donnerstag, 9. August 2018, 18:54

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizerische Ausgangssäbel Typ 1867 nach österreichischem Muster 1861 und drei Absetzungen an der Griffkappe

Säbel mit schwachem Relief auf dem Klingendekor. Keine Herstellermarke. Griff nach Kuk Muster 1861, aber mit Schweizerkreuz in der Mitte des Korbes, maximale Breite 7 cm. Klinge: Länge 76 cm an der Wurzel 2 cm breit, terzseitig Hohlbahn, quartseitig flach, Kreuz im Strahlenkranz beidseitig auf Klinge. Klammer am Ösenband schief, fester unterer Tragering. Sehr schöner Mundbecher an der Scheide mit Absetzungen, der Scheidenmund mit den Arretierfedern ist an den Schmalseiten der Scheide verschraubt...

Donnerstag, 9. August 2018, 18:36

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizerische Ausgangssäbel Typ 1867 nach österreichischem Muster 1861 und messingenen Trageringen

Säbel nach kuk Muster 1861, Scheide im Retro Design, ursprünglich wohl schwarz brüniert, mit zwei messingenen Ringbändern und zwei Trageringen aus Messing. Korb ohne Schweizerkreuz mit maximaler Breite 7 cm. Klinge: Länge 76,5 cm, Breite an der Wurzel 22,1 mm, Fabrikationszeichen quartseitig auf Wurzel: Wappen mit Z (CLEMEN & JUNG SOLINGEN) terzseitig mit Hohlschliff, quartseitig flach, Schweizerkreuz im Flammenmeer beidseitig. Sehr solide Manufakturarbeit mit eingelötetem Knopf. Auch da weist d...

Donnerstag, 9. August 2018, 18:17

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizerische Ausgangssäbel Typ 1867 nach österreichischem Muster 1861

Allgemein wird angenommen, dass im sogenannten Katalog Grandson (Bekannte und unbekannte Schweizer Griffwaffen 18. bis 20. Jahrhundert, Redaktion René Bieri, Jüg A. Meier, Grandson 1987) unter der Nummer 43 erstmals ein solcher Galasäbel nach österreichischer Machart in Klinge, Korb und Scheide publiziert worden sei. Im Buch Griffwaffen von Jürg A. Meier wird jedoch bereits 1971 ein Griff eines Schweizerischen Galasäbels nach österreichischer Art abgebildet. Auf Seite 107 findet sich unter Ziffe...

Donnerstag, 9. August 2018, 16:35

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizer Ausgangssäbel Typ 1867 mit kombiniertem Ring und Ösenband

Passgenaue Scheide mit kombiniertem Ring- und Ösenband. Das kombinierte Ring- und Ösenband wurde ordonnanzmässig zuerst für den Säbel für Berittene 1896 und dann für den Offizierssäbel mit gerader Klinge Ordonnanz 1899 eingeführt. Die Firma Mohr und Speyer änderte aber bereits 1892 ihren Namen. Daraus kann das Herstellungsjahr des Säbels auf 1892 oder die Zeit davor 1892 festgelegt werden. Schmaler Griff nach Ordonnanz 1867. Klinge mit beidseitiger Hohlbahn, Länge 78,7 cm, Breite an der Wurzel 1...

Donnerstag, 9. August 2018, 16:23

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizer Ausgangssäbel Typ 1867 mit schmalem Korb und leichter Klinge

Säbel mit Marke MOHR UND SPEYER terzseitig auf der Wurzel. Diese Firma für Offiziersausrüstung bestand über sehr lange Zeit mit ihrem Hauptsitz in Bern und einer Filiale in Zürich. Ursprünglich gehörte sie zum Mutterhaus Mohr & Speyer in Berlin. Am 13. Dezember 1892 änderte sie ihren Firmennamen in Speyer, Behm & Cie. Klinge: Beidseitig Hohlkehle, Dekor mit Schweizerkreuz im Strahlenkranz und Rankenwerk. Gerundeter Rücken mit Rankenverzierung. Klingenlänge 79,7 cm, Breite 18,9 mm an der Wurzel. ...

Donnerstag, 9. August 2018, 15:54

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizerischer Ausgangssäbel Typ 1867, Griff Ordonnanzmasse, Klinge nach österreichischer Art

Ausgangssäbel für Offiziere nach Ordonnanz 1867 mit leichteren Gefässen und Klingen sind relativ selten. Mit Typ 1867 sind leicht gekrümmte Säbelklingen gemeint und nicht Säbel mit geraden Klingen. Galadegen mit geraden Klingen nach Typ Ordonnanz 1899 sind in verschiedensten Varianten zu finden. Die relative Seltenheit von Säbeln Typ 1867 in leichter Ausführung mag verschieden Gründe haben. Der plausibelste Grund wird wohl sein, dass es im Milizsystem der Schweiz nicht gestattet war, Säbel in le...

Donnerstag, 9. August 2018, 15:30

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Eingesetzte Holzstücke in Nut und im Adlerkopf beim Sägebajonett 1914

Hallo Dragoner, danke vielmals für die interessanten Bilder. Ich freue mich sehr über deinen Beitrag. Ich möchte mich nach der Sommerflauten revanchieren mit zwei Varianten von Holzstücken im Sägebajonett 1914. Das Sägebajonett 1914 mit Nummer 7528 hat ein präzise eingepasstes Holzstück in der Aufstecknut. Beim Bajonett mit Nummer 6041 wurde der Drücker entfernt und danach wurde nicht nur die Aufstecknut, sondern auch der Hohlraum im Adlerkopf mit präzise eingepassten Holzstücken aufgefüllt. Um ...

Mittwoch, 8. August 2018, 13:41

Forenbeitrag von: »schmiede39«

In der Schweiz verwendeter Ehrensäbel nach österreichischem Muster 1869

Die folgenden fünf Bilder zeigen einen österreichischen Kavallerie-Offizierssäbel Muster 1869 in leichter Ausführung. Die eingravierten Widmungen lassen darauf schliessen, dass dieser Säbel in der Schweiz als Geschenk überreicht wurde. Schlagband und Gehänge sind eindeutig Schweizer Ordonnanz. Säbel als Ehrengabe mit Inschrift Widmung auf der Griffkappe: SOUVENIR DE LA COMP.IE DE SAUVETAGE. Besonders leichte Ausführung des österreichischen kavallerie Offizierssäbels Muster 1869. Korb mit blumena...

Mittwoch, 8. August 2018, 09:21

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Österreichischer Kavallerie Offizierssäbel Modell 1869 in leichter Ausführung

Die drei Bilder zeigen einen österreichischen Kavallerie-Offizierssäbel Modell 1869 in leichter Ausführung, komplett mit Schlagband und Gehänge. Der Korb ist mit blumenartigen Mustern durchbrochen und aussen mit feinen Gravuren verziert. Der Griff ist mit Fischhaut überzogen und an den Einkerbungen mit gedrilltem Draht abgebunden. Der Rand des Korbes ist mit einem Rundstab eingefasst. Die Griffkappe weist in der Verlängerung am vorderen Drittel zwei Lappen auf. Hinten ist die Griffkappe abgeplat...

Mittwoch, 8. August 2018, 09:12

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Die leichten Ausführungen bei den österreichischen Modellen

Obschon in Österreich bei den Kavallerie-Offizierssäbeln die Varianten schwere und leichte Ausführung reglementarisch nicht vorgesehen waren, waren bei den Offizieren in der Kaserne, bei Paraden und auch im Feld Säbel in leichterer Ausführung, also mit schmälerem Korb und dünnerer Klinge in Gebrauch. So war das Tragen von Säbeln mit besonders schmalen Klingen und Körben in Österreich bei den Offizieren gang und gäbe, in der Schweiz dagegen wurden im Dienst keine leichten Säbel toleriert. Ab 1875...

Dienstag, 7. August 2018, 22:08

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Säbel der Ordonnanz 1867 und das österreichische Modell 1845

Im Buch Griffwaffen von Jürg A . Meier von 1971 wird mehrmals der österreichische Einfluss der Säbel nach Ordonnanz 1867 erwähnt. So wird Seite 101 ein österreichischer Kavalleriesäbel für Offiziere Modell 1845 aus dem Besitz von General Herzog gezeigt. Die Klingen der österreichischen Modelle 1845 für Kavallerieoffiziere wiesen sowohl gesteckte Klingen wie auch Klingen mit beidseitigem Hohlschliff auf. Vom österreichischen Modell 1845 für Offiziere fanden lediglich diese beiden Klingentypen Ein...

Dienstag, 7. August 2018, 22:04

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Schweizer Offiziers-Galasäbel nach österreichischer Art um 1880

Mit der Ordonnanz 1867 führte die Schweiz neue Säbel für Offiziere und berittene Mannschaft ein. Diese Säbel übernehmen mit ihren blanken Eisenteilen an den Griffen einen zu dieser Zeit gängigen Typen von Kavalleriesäbel, wie er in Österreich, den deutschen Staaten und dem neu entstandenen Italien in Gebrauch war. Einzig Frankreich hielt an seinen traditionellen Modellen mit Messinggefässen fest. Seit 1804 hatte sich die Schweiz bei den Blankwaffen stets an französischen Modellen orientiert. 186...

Mittwoch, 9. Mai 2018, 20:51

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Was ist das für ein Säbel - oder was war das ursprünglich für ein Säbel?

Der Säbel hat eine Klinge, die nur noch 61 cm misst. Es muss sich ursprünglich um einen relativ schweren Säbel gehandelt haben, denn der massive Messinggriff mit der Muschel an der Seitenspange hat Gewicht. Zeichen und Inschriften auf der Klinge waren vorhanden, sind aber überhaupt nicht mehr lesbar. Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand einen Hinweis geben könnte, um was für ein Fragment eines Säbels es sich handelt.

Dienstag, 8. Mai 2018, 20:25

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Briquets der Ordonnanz 1817

Hallo Joehau, danke für die Präsentation des Säbels. Um es vorwegzunehmen: Es ist, wie du feststellst, eine Variante der Ordonnanz 1817. Ein untrügliches Merkmal an deinem Säbel für die Zuordnung zur Ordonnanz 1817 ist das Fehlen auch nur eines Ansatzes von Wurzel an der Keilklinge. Die Ordonnanz von 1817 beschreibt das Briquet als „ein Säbel“ oder „Säbel“. Eine genauere Beschreibung war nicht nötig, denn damals wurde mit Mustermodellen gearbeitet. Jeder Kanton erhielt ein Musterexemplar des neu...

Mittwoch, 18. April 2018, 08:00

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Tragtaschen für Stichbajonette

Gemäss Bundesbeschluss vom 20 Juni wurde das Kurzgewehr Modell 1889/1900 oder kurzes Gewehr Modell 1889/1900 für die Bewaffnung der Spezialtruppen eingeführt. Gemäss Bundesbeschluss vom 20. Juni 1900 werden die Mannschaften der Postionsartillerie, der Festungstruppen, der Telegraphenkompanien, der Ballonkompagnie, und der Radfahrerabteilungen mit dem Kurzgewehr 00 ausgerüstet. Für das Kurzgewehr ist das Stichbajonett vorgesehen, mit welchem auch die Gewehre der Geniewaffe versehen sind. Für die ...

Mittwoch, 18. April 2018, 07:43

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Doppeltragtaschen

[size=10][size=12]Hallo Joehau, danke für die Präsentation des Geniesäbels mit Doppeltragtasche. Es handelt sich bei deiner Doppeltragtasche um eine Tragtasche, die unter der Ordonnanzbezeichnung Modell 1875 läuft.[/size] [size=12]Mit der Neuorganisation der Armee von einer Kontingentsarmee kantonaler Truppen zur eidgenössischen Armee von 1875 ging auch die Kompetenz zur Beschaffung von Ausrüstung und Bewaffnung vollständig an den Bund über. Die zu beschaffenden Gegenstände wurden öffentlich aus...