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Freitag, 23. September 2005, 13:15

Bajonette

Bände I bis V von Rüdiger Franz -

"Preußisch-deutsche Seitengewehre 1807-1945"

Viel Detailangaben, hervorragende Bilder.

Empfehlenswerte Anschaffung!

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Samstag, 24. September 2005, 19:36

Lüdenscheider Knopfbuch

Hostert, Walter Dr.: Lüdenscheider Knopfbuch
Teil 1: Uniformknöpfe / Teil 2: Im Frieden wie im Krieg: Militärische Uniformknöpfe in Preußen-Deutschland seit Beginn des 18. Jahrhunderts.
Lüdenscheid, Kulturdezernat der Stadt (Schriften zu den Beständen des Stadtmuseums), 2005. Sehr vielen meist farbigen Abbildungen und Faksimiles nebst Schwarzweißfotos und Karten, 488 Seiten! ISBN 3-929614-50-2.

Rezension:
Geplant war ein Bildband und zugleich Standardwerk der deutschen Knopfgeschichte! Beides stimmt, wobei letzteres allein darauf zurück zu führen ist, daß die beiden Veröffentlichungen des Autors auch die einzigen Publikationen sind, welche sich mit diesem Thema beschäftigen. Die Bildqualität ist von sehr unterschiedlicher Güte. Hinzu kommt, daß der Autor in diversen anderen Veröffentlichungen schamlos gewildert hat. Bei Durchsicht der Bilder ist unklar, ob der berufliche Werdegang des Autors - vom Lehrer zum Lokalpolitiker - ihn für das Urheberrecht resistent und unantastbar gemacht hat.
Seine Absicherungshinweise entbehren nicht einer unfreiwilligen Komik: „Honoraransprüche der Autoren, Verlage und Rechtsnachfolger bleiben gewährt ... Bis zum Erscheinen des Buches konnte mit dem Verlag kein Kontakt hergestellt werden“. Also aufpassen liebe Autoren, wen er nicht erreicht, dessen Texte und Bilder darf er scheinbar verwenden! Interessant, wenn man im Gegenzug das dem Band mitgegebene Copyright liest!

Es ist schon erfrischend, mit welcher Unbedarftheit, ja fast ist man geneigt zu sagen „ungetrübt von jeder Sachkenntnis“ Hoster wild schwadroniert: „Die Uniformen der in Deutsch-Südwestafrika, Deutsch-Ostafrika, Kamerun und Togo stationierten Truppen entsprachen den ihnen gestellten Aufgaben“. Ach ja, der auf der Seite 188 abgebildet „Farbige Unteroffizier im langen Rock“ ist in Wirklichkeit der Oberhäuptling Maharero, welcher 1904 den Aufstand gegen die deutsche Schutztruppe in DSW begann. Das auf der Seite 176 beschriebene „Fürstentum Hessen“ ist selbstverständlich das Großherzogtum Hessen. Solche Fehler sind bedauerlicherweise keine Einzelfälle, sondern ziehen sich symptomatisch durch das ganze Werk.

Bleibt also die Frage, warum das Buch überhaupt kaufen? Ganz einfach! Weil für €29,90 trotz aller Mängel noch immer eine ungewöhnliche Menge an Informationen und Abbildungen von Originalunterlagen geliefert wird. Ob nun dadurch die Bestimmung eines Fotos oder eines Feldbindenschlosses der Feuerwehr Braunschweig um 1930 gelingt? Egal, irgendwann werden die meisten Sammler einmal auf das Werk zurückgreifen müssen. Und ein Wissensvorsprung spart meist mehr ein als die dafür investierten 30 Euro.

Die Kapitelüberschriften:
1. Die altpreussische Montur 1713 – 1808
2. Die politischen Rahmenbedingungen 1806 - 1871
3. Die Uniformen des preußischen Heeres 1808 - 1842
4. Die Befreiungskriege
5. Uniformen anderer deutscher Staaten
6. Die Zeit des Waffenrocks und der Pickelhaube 1842 – 1918
7. Vom Deutschen Bund zum Norddeutschen Bund1866
8. Das zweite Deutsche Kaiserreich 1871 – 1918
9. Die Vielfalt der Uniformknöpfe im zweiten Deutschen Kaiserreich
10. Knöpfe und Uniformen der kaiserlichen Schutztruppen
11. Feldgrau - die neue Farbe des dt. Soldaten
12. Die Kriegsmarine
13. Die Sammlung Gluska
14. Der Erste Weltkrieg ... Uniformknöpfen wird Rüstungsindustrie
15. Die Reichswehr 1919 – 1935
16. Die Wehrmacht des totalitären Staates 1935 – 1945
17. Der Zweite Weltkrieg 1939 – 1945
18. Vormilitärische Ausbildung
19. Das Segment Orden und Ehrenzeichen der Knopfhersteller
20. Die Bundeswehr der Zweiten Deutschen Republik
21. Literaturverzeichnis
22. Glossar
23. Verzeichnis der Knopfhersteller

Die folgende Besprechung stammt aus der Zeitschrift für Heereskunde (ZfH) Nr. 218. Wobei der Rezensent den Schwerpunkt auf die Marineaspekte des Buches richtet. Die Wiedergabe erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Schriftleiters Rolf Noeske:

Hostert, Walter: Lüdenscheider Knopfbuch - I. Teil Uniformknöpfe - Im Frieden wie im Kriege - Band 2: Militärische Uniformknöpfe in Preußen-Deutschland seit Beginn des 18. Jahrhunderts, 488 S., Format 22 x 28,5 cm, durchgängig mit überwiegenden Farbbildern illustriert, Festeinband, Lüdenscheid 2005.
ISBN 3-929614-50-2, 25,90 €.
Vom Verlag als der weltweit einzige Experte in Sachen Uniformknopf gepriesen, stellt der Autor die Vielzahl an militärischen Knöpfen in Bild und Wort vor. Dabei nutzt er einen umfangreichen Fundus an Knöpfen in gelbem und weißem Metall der unterschiedlichen Epochen, die von den Armeen und Marinen getragen wurden - eingebunden in den entsprechenden militärhistorischen Rahmen von der altpreußischen Montur 1 713 bis hin zur Bundeswehr und ergänzt dies alles durch Uniformbilder, Helmbeschläge, Schulterklappen, Achselstücke, alle Arten von Abzeichen und auch Orden.

Viele der Abbildungen kommen einem bekannt vor, doch im Bildnachweis stehen die genauen Quellen nicht. Dafür der Satz: „In einigen Fällen war es nicht möglich, für den Abdruck der Bilder die Rechtsinhaber zu ermitteln. Honoraransprüche der Autoren, Verlage und ihrer Rechtsnachfolger bleiben gewährt." Ja, so macht man das !!!

Doch kommen wir zum Inhalt. Um es kurz zu machen, der Autor hätte gut daran getan, wenn er die Knöpfe nach Zeit, Waffengattung, Hersteller usw. vorgestellt hätte und sich nicht auch noch auf das Glatteis der Heeres- und Uniformkunde begeben hätte. Sicher gibt es dazu gute Literatur, aber so manches Buch war schon mit dem Erscheinungsdatum als recht zweifelhaft anzusehen. Hierzu zählt auch das Buch von Josef Zienert „Unsere Marineuniform". Und so beschränke ich mich darauf, aus der Vielzahl der falschen Angaben und Bildunterschriften einige aus dem Kapitel „Kriegsmarine" herauszugreifen - ein Begriff der nur auf einen eng begrenzten Zeitraum unserer Geschichte zutrifft. Es beginnt bereits mit den Ankerknöpfen der preußischen Flotte und der Reichsmarine. Schon allein der Begriff „Flotte" ist falsch. Dieser Knopf wurde von den Angehörigen des Soldatenstandes wie auch von den Militärbeamten der gesamten Königlich Preußischen Marine und ab 1864 auch von den Zivilbeamten der Admiralität an der Uniform getragen. Bei der Reichsmarine wurden ganz andere Knöpfe getragen, wie sie der Autor in dem Abschnitt „Die Flotte (sprich: Marine) des Deutschen Bundes" vorstellt. Meint der Autor aber die Marine des Norddeutschen Bundes, so wird ein richtiges Paar Schuhe daraus. Dieser Knopf verändert auch in dieser Marine nicht sein Aussehen, schließlich bleibt diese Marine die „Königlich Preußische", sondern wird erst mit der A.K.O. vom 17. August 1875 (Feststellung der Probe am 1. Oktober 1875) durch den Ankerknopf mit Kaiserkrone formell abgelöst, doch tatsächlich bis über das Jahr 1880 hinaus an der Mannschaftsuniform aufgetragen.

Auf Seite 212 meint der Verfasser die preußische Marine mit der A.K.O. vom 24. August 1832 eine eigene Uniform erhielt. Nun, er meint die Garde-Mariniers. Diese erhielten mit den Weisungen vom 2. Oktober und 22. November 1823 die entsprechende Uniform. Die von ihm zitierte A.K.O. regelt die Verstärkung der Garde-Mariniers um 1 Unteroffizier und 6-8 Mann.

Auf Seite 213 geht es dann im lockeren Plauderton weiter: „... Frack und Mantel besaßen zwei Knopfreihen mit je vier goldenen Knöpfen (gem. Verfügung vom 27. April 1849 waren es am Frack zwei Reihen zu 6 Knöpfen). „Die Deckoffiziere und Feldwebel (im Gegensatz zum Marinir-Korps/Seebataillon erst 1863 bei der Stamm-Division der Flotte eingeführt) trugen die gleiche Uniform ..." (Anmerkung: im Prinzip ja, aber mit Abweichungen), aber die Aussage „Die Mannschaften der Besatzungen behielten die Bekleidung ihrer bisherigen Einheiten" ist wohl mehr ein Gerücht als eine durch entsprechende Verfügungen tatsächliche Bestimmung und „Die Bemannung trug blaue Jacken mit zwei Hornknöpfen" geradezu lachhaft.

Im Abschnitt „Von der Flotte des Deutschen Bundes zur Flotte des Norddeutschen Bundes" (richtig: „Von der Königlich Preußischen Marine zur Marine des Norddeutschen Bundes" heißt es dann zur A.K.O. vom 1 7. April 1849 unter anderem zur Offiziersuniform. „Die Offiziere bekamen den bereits genannten Rock (Anmerkung: gemeint ist wohl der Überrock) ... und einer Knopfreihe". In der Verordnung des Kriegsministers vom 17. April 1849 heißt es jedoch „Nachdem Seine Majestät der König die Vorschläge ... genehmigt haben, ..." und unter 3. Überrock „Er hat ebenfalls 2 Reihen Knöpfe, auf jeder Seite 6."

Lassen wir es hier mit den Unrichtigkeiten zur Uniformierung bewenden und führen nur noch einen organisatorischen Leckerbissen die Marineinfanterie betreffend an. So schreibt der Autor: „Bereits 1848 hatte Prinz Adalbert eine Marinekompanie gebildet; aus ihr entwickelte sich das I. Seebataillon, das schon 1849 mit vier Kompanien in Kiel stand. ... 1852 ging das „Marinier-Korps" in das Seebataillon über."

Und wie war es richtig? Im September/Oktober wurde in Stettin das Marine-Bataillon errichtet, das gem. Verfügung vom 23. September 1849 zum 1. Januar 1850 in die Matrosen-Stamm-Division und das Marinir-Korps geteilt wurde. Mit der A.K.O. vom 13. Mai 1852 wurde dann das bisherige Marinir-Korps in See-Bataillon umbenannt und die Marinire erhielten die Benennung „See-Soldaten". Und schließlich zog das Seebataillon erst am 24. Juni 1865 mit zunächst zwei Kompanien in Kiel und Friedrichsort ein.

Wie bereits gesagt können weitere Fehler in beliebiger Anzahl aufgezählt und beschrieben werden, was den Rahmen an dieser Stelle sprengen würde. Für den Erwerb möchte ich keine Empfehlung abgeben. Die Entscheidung bleibt jedem selbst überlassen. Eines kann man diesem Buch jedenfalls nicht absprechen, die exzellente Art der Aufmachung und des Bildmaterials.
Rolf Noeske

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Sonntag, 6. November 2005, 16:00

Deutschland

Degen - Pallasche - Säbel - Faschinenmesser
Griffwaffen für Hieb und Stich aus dem bestand des Armeemuseums der Deutschen Demokratischen Republik

Dr. K. Hilbert, Karl Lehmann, Lothar Richmann
Druckerei Märkische Volksstimme, Potsdam, 1989

Anmerkung: In diesem Katalog werden rund 400 Waffen aus dem Bestand des heutigen Militärhistorischen Museums in Dresden (~3.000) vorgestellt. Geringfügig geändert erschien in 1990 eine 2. Auflage. Konkret werden Waffen aus dem deutschen Sprachraum vorgestellt, wobei das Büchlein (96 S.) das 16. bis 20. Jahrhundert (ohne Zeit des 3. Reiches) abdeckt.
"Suum cuique" (Cicero: Jedem das Seine; Devise des Schwarzen Adler Ordens)

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Sonntag, 6. November 2005, 16:23

Sachsen

Trag'diese Wehr zu Sachsens Ehr!
Militärische Hieb- und Stichwaffen Sachsens von 1700 bis 1918 aus dem Bestand des Militärhistorischen Museums Dresden

Klaus Hilbert, Eugen A. Lisewski, Lothar Richmann
Druck- und Verlagsaus Freiburg/Br, 1994
ISBN 3-89488-079-1

Anmerkung: Zu einer Sonderausstellung über sächische Waffen aus dem 18. und 19. Jahrhundert wurde dieser Katalog vom Museum im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes heraus gegeben. Dieses (von Klaus Hilbert) als "Sachsenkatalog" bezeichnete Werk, bietet auf 108 Seiten eine Einführung in die sächsische Blankwaffengeschichte, wobei der Schwerpunkt auf den Modellwaffen des 19. Jahrhunderts liegt.
"Suum cuique" (Cicero: Jedem das Seine; Devise des Schwarzen Adler Ordens)

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Sonntag, 13. November 2005, 23:12

Waffenstempel

HANDBUCH DEUTSCHER WAFFENSTEMPEL
auf Militär- und Diensthandwaffen 1871-2000
ISBN 3-932077-10-5
Joachim Görtz † und Albrecht Wacker
Format DIN A4, gebunden, mit 440 Seiten und rund 300 Fotos und 800 Einzelzeichnungen.

Rezension:
Der Autor Joachim Görz dürfte dem einen oder anderen Leser von seinen präzisen Veröffentlichungen zur Pistole 08 oder über die „Fremden Gewehre in deutschen Dienst 1914 – 1918“ her bekannt sein. Nach seinem Tod 2002 hatte es den Anschein, als ob das in Planung befindliche Werk über die deutschen Waffenstempel unveröffentlicht im Papierkorb der Waffengeschichte landen würde. Um so begrüßenswerter ist, daß sich der VS-Verlag danach entschlossen hat, das Manuskript nochmals zu überarbeiten und zu veröffentlichen.
Durch die hervorragenden Beziehungen des Autors zum Bayerischen Kriegsarchiv war es möglich, das Buch reichhaltig mit Vorschriften der Abnahme- und Truppenstempel auszustatten. Hinzu kommen diverse Stärkenachweisungen und Waffenetat. Angaben zu Stempel auf Beutewaffen gehören ebenso dazu wie die in den deutschen Schutzgebieten oder der Kaiserlichen Marine verwendeten Truppenstempel.

Mit der gleichen Sorgfalt wird auch die Weimarer Republik, das III. Reich bis hin zur Bundeswehr und NVA behandelt.

Auch Randgebiete wie Polizei-, Zoll- und andere Formationen werden beschrieben und auch zumeist abgebildet. Die rund 300 kleinformatigen Schwarz/weiß-Fotos runden den positiven Gesamteindruck des Buches sauber ab.

Besonders hervorzuheben ist ohne Zweifel, daß Autor und Herausgeber bei strittigen Stempel auf die oft aus dem anglophilen Sprachraum kommenden Formations-Schöpfungen verzichteten und unbeirrt bei einer reinen Dokumentation „Stempel bekannt / Bedeutung unbekannt“ blieben.

Durch die ungeheure Fülle des hier gebotenen Materials können Fehler nicht ausbleiben. Die vom Rezensenten bisher entdeckten „Probleme“ sind unerheblich und brauchen hier nicht näher erwähnt zu werden. Andererseits, was wäre eine Buchbesprechung ohne einen entsprechenden dezenten Hinweis: In der Südsee gab es sehr wohl einheimische Polizeitruppen unter der Leitung von deutschen Polizeimeistern. Bewaffnung; Gewehr M/1871, später auch M/1888 - Seitengewehr M/1871und M/71/84.

Fazit: Für jeden an deutschen Militär- und Ordonnanzwaffen interessierten Sammler ein Muß. Der Preis von €69,00 mag auf den ersten Blick den einen oder anderen abschrecken, das hier gebotene ist allemal ein reeller Gegenwert!

Gruß
ulfberth

Vorwort
Teil I Truppen- und Verbandskennzeichen
Die Truppenstempel von 1872 bis 1914
Vorschriften-Übersicht
Bayern 1872
Preußen 1877
Preußen 1909 - Allgemeine Bestimmungen
Größe und Verwendung der Stempelzeichen
Die Orte der Stempelzeichen
Bedeutung der Einzelbuchstaben
Amtliche Stempelbeispiele (Zeichnungen)
Amtliche Stempelbeispiele (Entschlüsselung)
Die Benennung und Nummerierung der Truppenteile vor 1914
Infanterie
Kavallerie
Feldartillerie
Fußartillerie
Pioniere
Verkehrstruppen, Eisenbahntruppen, Telegraphentruppen, Luftschiffer, Flieger
Train, Bekleidungsämter
Schulen, Lehr- und Versuchsformationen
Exemplarische Stärke- und Ausrüstungsnachweisungen (Waffenetat)
Reserveformationen
Das Auslaufen der Truppenstempel
Der Reichseigentumstempel
Die Waffenstempel der Kolonien
Die Stempel der Kaiserlichen Marine
Die Reichswehr von 1919 bis 1935
Das Heer nach dem Versailler Vertrag 203
Zugelassene Firmen
Infanterie
Kavallerie
Artillerie
Pioniere
Nachrichtenabteilungen
Transport- und Nachschubabteilungen
Sanitätsabteilungen

Die Truppenstempel von 1921 bis 1934
Reichswehr-Eigentumsstempel „1920"
Planung 1921/22
HDv 464 von 1923/24
Ergänzende Reichswehr-Vorschriften
Das Ende der Truppenstempel 1934
HDv 464/1 von 1936/38
Die Stempel der Polizei von 1919 bis 1937
Polizeiwehr Bayern (PwB) 290
Preußische Schutzpolizei 1922 292
Bayrische Landespolizei: Karabiner 98 b (1932) 297
Preußische Polizei und Landjägerei 1930 299
Ergänzungen 1934-1937
Waffenstempel anderer Institutionen
AWM - BS / DR / RBD - DRP - EWB - Kl - Kü - Lange Mauser „NS" und „rote Neun" - LZA / LZSt - PDM - RFV - RG - RJ - RP - RRZ - RZM - RZV - Sächsische Polizei - SS
Teil II Abnahme-, Hoheits-, Leit- und
Verwaltungskennzeichen
Die Abnahmestempel von 1878 bis 1940
Abnahme und Abnahmeverfahren
Preußische Abnahmebeamte 1860-1914
Heeresabnahme 1938/39
Infanterie-Gewehr M/71
Gewehr88
Gewehr 88/05
Gewehr 98
Karabiner 98
Pistole 08
Seitengewehre der Truppen zu Fuß und der Truppen zu Pferde
Die Waffenabnahmestempel ab 1920
Die Waffenstempel auf dem K 98 k
Das Zeichen des Beschußamtes Zella Mehlis
Die Typisierung und Katalogkennung der Preßstoffe und Preßstoffhersteller
Die Reichsbetriebsnummern
Bislang entschlüsselte Codezeichen
Die Bestempelung deutscher Dienst- und Militärwaffen nach 1945
Kleines Militär-Lexikon der zeitgenössischen Fachausdrücke
Literaturverzeichnis
Bildnachweis

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Samstag, 3. Dezember 2005, 11:15

Mecklenburg

Das Mecklenburger Militär und seine Uniformen 1701 – 1918.

Keubke, Erna und Klaus-Ulrich und Ralf Mumm;
Das Mecklenburger Militär und seine Uniformen 1701 – 1918. Schriften zur Geschichte Mecklenburgs; Band 15.
Schwerin 2005. ISBN: 3-00-017558-X
Direktbestellung: Keubke
168 Seiten mit zahlreichen Abbildungen und farbigen Uniformtafeln mit Erklärungen. €25,00.

Aus der Feder von Klaus-Ulrich Keubke stammte schon das 1995 erschienene und längst vergriffene Taschenbuch „Kleine Militärgeschichte Mecklenburgs“. Ähnlich aufgebaut war auch die 2000 zusammen mit Ralf Mumm veröffentlichte und inzwischen ebenfalls vergriffene „Mecklenburgische Militärgeschichte 1700-1918. Die jetzige, nochmals überarbeiteten Auflage, wurde zusätzlich ergänzt durch Aquarelle der Ehefrau des Herausgebers.

Die Autoren zeichnen ein sowohl kompaktes wie auch präzises Bild der mecklenburgischen Armee bis 1918. Das Buch richtet sich in erster Linie verständlicherweise an Heereskundler, darüber hinaus aber an alle militärgeschichtlich interessierten sowie auch an Heimatkundler und Familienforscher. Ob nun zusätzlich die mecklenburgischen Portepees, Faustriemen oder Troddel abgebildet werden, eine Erklärung zu militärischen Sachbegriffen geboten wird, oder das Quellen- und Literaturverzeichnis (bedauerlicherweise ohne Auswertung der Zeitschrift für Heereskunde!) zu eigenen Forschungsarbeiten verleitet – das Buch sollte auch bei Blankwaffensammlern zur Handbibliothek zählen. Nicht unerwähnt sei ein ebenfalls hier wiedergegebenes Verzeichnis von Georg Tessin aus den 30er Jahren über die mecklenburgischen Kriegsformationen 1914 – 1918. Eine gutes Hilfsmittel zur Bestimmung mecklenburgischer Truppenstempel.

Gruß

Ulfberth

27

Donnerstag, 13. April 2006, 20:04

Baden

Unter dem Greifen, altbadisches Militär von der Vereinigung der Markgrafenschaften bis zur Reichsgründung 1771 - 1871.
Das Buch wurde herausgegeben von der Vereinigung der Freunde des Wehrgeschichtlichen Museums Rastatt 1984.

Diese Buch ist ein Streifzug durch die gesamte Militärgeschichte Badens und hatt auch einiges an Blankwaffen zu zeigen. Für mich war es eine Fundstätte für badische Faschinenmsser


Karl-Heinz

28

Donnerstag, 13. April 2006, 20:07

Hannover

Udo Vollmer, die Armee des Königreichs Hannover. Bewaffnung und Geschichte von 1803 - 1866.

Hier sind neben den Handfeuerwaffen auch die Blankwaffen dargestellt und beschrieben..


Karl-Heinz

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Kemira« (13. April 2006, 20:13)


29

Freitag, 12. Mai 2006, 13:58

Assouterments of Germany

hier eines meiner neuen bücher über das zubehör der blankwaffen portepee gehänge und ihre trageweise bildtaffeln fotos in farbe das macht die bestimmung recht einfach auch sehr viel hintergrundwissen ein top buch.
1800-1945
Der Gott,der Eisen wachsen lies, wollte keine Knechte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »asgards88« (12. Mai 2006, 14:10)


30

Freitag, 6. Oktober 2006, 14:59

Preußen

Preussische Blankwaffen

Gerd Maier,
Eigenverlag des Autors, Biberach 1976 - 1981
Es sind acht Bände erschienen.

Anmerkung (keine Rezension): Bisher im Forum nicht aufgelistet, soll dieses, für den Preußen-Sammler quasi unverzichtbare Werk, nicht vergessen werden. Die Skizzen, Zeichnungen und Lithos geben auch heute noch einen guten Ein- und Überblick. Die Erläuterungen und Beschreibungen zu den einzelnen Waffen sind noch zum größten Teil zutreffend. Leser von periodisch erscheinenden Fachzeitschriften sind in Kombination mit diesem Werk sicher auf einem guten Wissensstand.
"Suum cuique" (Cicero: Jedem das Seine; Devise des Schwarzen Adler Ordens)

31

Freitag, 6. Oktober 2006, 15:05

Baden

Badische Blankwaffen

Gerd Maier, Eigenverlag des Autors, Biberach 1976
1 Band

Anmerkung (keine Rezension): In gleichen Stil, wie die Bände über die preußischen Blankwaffen, sind hier die badischen Blankwaffen behandelt.
"Suum cuique" (Cicero: Jedem das Seine; Devise des Schwarzen Adler Ordens)

32

Freitag, 6. Oktober 2006, 15:11

Bayern

Bayerische Blankwaffen

Gerd Maier, Eigenverlag des Autors, Biberach 1976
3 Bände

Anmerkung (keine Rezension): In gleichen Stil, wie die Bände über die preußischen und badischen Blankwaffen, sind hier die bayerischen Blankwaffen behandelt.
"Suum cuique" (Cicero: Jedem das Seine; Devise des Schwarzen Adler Ordens)

33

Donnerstag, 2. November 2006, 11:14

Zitat

Original von Korseke
Hallo ulfbert,
wie kommst Du zu der Behauptung, dass es von dieser Reihe
Sächsische Blankwaffen. Ende des 17. Jahrhundert bis Ausbruch 1. Weltkrieg 7 Folgen gibt? Meines Wissens wurden nur 5 Ausgaben hergestellt!


Hallo Korseke,

anbei die Nr. 6, erschienen als "Nachtrag" aus diesem Jahr.

Kann direkt vom Autor bezogen werden:

Dieter Schulze
Oleanderweg 3
04288 Leipzig

Gruß,
Thomas

34

Freitag, 22. Dezember 2006, 17:13

Portepees, Troddeln, Faustriemen

Portepees, Seitengewehrtroddeln und Faustriemen des deutschen Militärs von 1800 bis 1945
Heinrich Kreutz & Rolf Hofmann
Eigenverlag, Alsdorf 1993, 52 Seiten,

Kommentar: Für denjenigen, der sich in das Thema einarbeiten möchten und auch für den langjährigen Sammler als Referenzwerk eine unverzichtbare Monografie. Systematisch werden die Feldzeichen für fast alle Truppengattungen in Preußen und auch von vielen anderen deutschen Staaten vorgestellt. Gestreift werden auch Marine, Schutztruppen und Beamtenschaft. Das Werk beinhaltet 46 durchgehend farbige Tafeln mit schematischen Zeichnungen. Dazu gehört eine kurzer einführender Text u. a. mit der Erläuterung der Fachbegriffe.

Das Werk ist vergriffen, wird jedoch gelegentlich in Fachantiquariaten oder auf Auktionsplattformen angeboten.
"Suum cuique" (Cicero: Jedem das Seine; Devise des Schwarzen Adler Ordens)

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Montag, 18. Februar 2008, 21:22

Das Hamburger Bürgermilitär 1814-1868
Autor: Andreas Fahl
Dietrich Reimer Verlag, 1986
ISBN: 3-496-00888-1

Ein sehr interessantes Buch über das hamburger Bürgermilitär, dessen Uniformierung und Bewaffnung, leider sehr schlechte Bilder. Aber ein muss beim Besuch des Museums für Hamburgische Geschichte.
Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!

36

Montag, 18. Februar 2008, 21:29

In Wehr und Waffen – Wehrbürger, Söldner und Soldaten in Oldenburg und den Hansestädten.
Autor: Peter Galperin
Motorbuch-Verlag 1983,
ISBN 3-87943-963-X

Interessantes Buch über Oldenburger und den Hansestadten Militär. Leider auch schlechte Bilder. Nicht vergessen beim Besuch Focke-Museum in Bremen.
Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!

37

Freitag, 6. Februar 2009, 09:39

Geschichte des Schaumburg-Lippe-Bückeburgischen Karabinier- und Jäger-Korps

G. W. von Düring; Geschichte des Schaumburg-Lippe-Bückeburgischen Karabinier- und Jäger-Korps, Berlin 1828.
als PDF bei Google:
http://books.google.de/books?id=E7sRAAAA…summary_r&cad=0
Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!

38

Donnerstag, 2. April 2009, 19:30

Blankwaffen der Kaiserzeit

Waffengeschichte
Chronica - Reihe
Dokumentation aus allen Zeiten in Wort und Bild
Sammlergrüße
Anfänger

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Montag, 3. Dezember 2012, 16:14

Faschinenmesser

Neuerscheinung: Faschinenmesser – Preußen, Sachsen, Bayern, Württemberg

208 Seiten, 260 Fotos und Zeichnungen, Format 170 x 220 mm, Hardcover.
Limitierte Erstauflage 2013
200 Exemplare, vorbestellbar bei ebay und egun

Inhalt:

Diedeutschen Armeen führten Faschinenmesser ab dem späten 18.
Jahrhundert ein. Sie dienten in erster Linie dem Herstellen von
Reisigbündeln (ital. „Fascine“), die zur Verstärkung von
Feldbefestigungen Verwendung fanden. Die breitklingigen Haumesser
wurden besonders im 19. Jahrhundert von vielen Waffengattungen
geführt und entsprechend als Infanterie-, Artillerie- und
Pionier-Faschinenmesser unterschieden. Die
Formen waren vielfältig, unterlagen jedoch gewissen Moden, sodass
sich die Messer der gleichen Epoche oft im gesamten deutschen
Sprachraum recht stark ähneln. In der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts tauchten die ersten Modelle mit Aufpflanzvorrichtung
auf. Sie dienten zugleich als Bajonett, was wiederum zu anderen
Formgebungen führte. Für
den Sammler bieten Faschinenmesser eine oft verwirrende Vielfalt.
Dieses Buch bietet einen Leitfaden, anhand dessen sich die deutschen
Ausführungen geografisch und chronologisch zuordnen lassen. Um das
Thema wirksam einzugrenzen, liegt der Fokus auf den wichtigsten in
den Ländern Preußen, Sachsen, Bayern und Württemberg ausgegebenen
Modellen.


Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Preußen: Füsilier-Faschinenmesser M 1787 a/A
Preußen: Füsilier-Faschinenmesser M 1787 n/A
Preußen: Pionier-Faschinenmesser M 1810
Württemberg: Infanterie-Faschinenmesser M 1829
Bayern: Infanterie-Faschinenmesser M 1830
Preußen: Faschinenmesser M 1839
Preußen: Gardepionier-Faschinenmesser M 1841
Privatstück: Gardepionier-Faschinenmesser M 1841
Sachsen: Faschinenmesser M 1845
Privatstück: Faschinenmesser M 1845
Sachsen: Artillerie-Faschinenmesser M 1849
Preußen: Artillerie-Faschinenmesser M 1849
Privatstück: Artillerie-Faschinenmesser M 1849
Preußen: Infanterie-Faschinenmesser M 1852
Württemberg: Faschinenmesser M 1852
Preußen: Pionier-Faschinenmesser M 1855
Württemberg: Artillerie-Faschinenmesser M 1860
Preußen: Faschinenmesser M 1864 U/M
Württemberg: Faschinenmesser M 1864 U/M

Preußen: Jägerhirschfänger M 1857
Preußen: Pionier-Faschinenmesser M 1871
Bayern: Pionier-Faschinenmesser M 1871
Württemberg: Pionier-Faschinenmesser M 1871
Preußen: Französisches Faschinenmesser Mle 1831 (Beutewaffe)
Privatstück: Faschinenmesser Mle 1831
Preußen: Schweizer Faschinenmesser Mle 1842/52 (Beutewaffe)
Sachsen: Artillerie-Faschinenmesser M 1879
Bayern: Artillerie-Faschinenmesser M 1892
Deutsches Reich: Pionier-Faschinenmesser 71/98
Anhang
Literatur