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Sonntag, 5. April 2009, 15:29

InfoffzS M1848/49 k.k. Marineinfanterie

Da alle arb. Kollegen und Bekannten mein Hobby kennen, werde ich relativ oft gebetet die "Schätze" zu begutachten. Diesmal musste ich passen, da mit den Österreicher bin ich auf dem "Kriegsfuß" :) Aber unser geschätzter Gerhard aka "Doppeladlerkorb" könnte mir weiter helfen und ich hoffe - ich darf zitieren:

Zitat

Dieses Säbelmuster ist entweder der InfoffzS M1848/49, sowie ich meine --ist dies hier der Fall, aber auch der HusarenoffzS M1827/37 wäre möglich. Nach dem sich der vom M1827/37 abgekupferte M1848/49 hauptsächlich nur durch seine geringeren Maße ( schmälere Klinge etc. des InfanterieSäbel gegenüber den mächtigeren KavS ) und individuellen persönlichen Ausgestaltungen seines Trägers von diesem unterscheidet, ist eine Differenzierung nicht einfach und muss oft nach der Erfahrung und Gefühl erfolgen, soferne keine weiteren Identifizierungshilfen wie Jahrezahlen etc. auf der Waffe da sind. Aufgrund einer zierlicheren Marineklinge erscheint mir hier der M1848/49 gegeben. Ich muss sagen, dass ich allerdings beide oa Muster (weder den OffzKavS M1827/37, noch den InfOffzS M1848/49) noch nicht mit einer österr. Marineoffzklinge gesehen habe, obwohl es hier nicht wie eine spätere ungehörige Marriage aussieht. Hier könnte es sich um eine Blankwaffe eines Offiziers der kurzzeitig eingeführt gewesenen k.k. Marineinfanterie in Form des InfOffzS M1848/49 um 1850 handeln-dies ist aber nur eine sehr vorsichtige Vermutung. Um 1848/50 herrschte aufgrund der diversen Revolutionen ein ziemliches Durcheinander und es gab viele auch viele adjustierungsmässige Eigenheiten.
KL: 78cm KB: 3cm SL: 92cm GL: 95cm
Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!

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Sonntag, 5. April 2009, 16:19

Hallo Dmitri!
Wunderbare Idee von dir, diesen Springbügel-Säbel einzustellen!!!!
Danke dir, dass du mich konsultiert hattest, ganz genau konnte ich es leider auch nicht sagen, da dieser Säbel meiner Meinung nach in seiner Erscheinungsform ein eher seltenes Unikum darstellt (ich stehe hier zu meiner eingebrachten Meinung--siehe Zitat oben), aber es gibt ihn wirklich und er tritt uns entgegen "in realiter", da gibt`s kein Zweifeln und:
er ist einfach prächtig!!! Ich wäre wirklich gespannt, ob es noch interessante Fachmeinungen zu diesem Säbel gibt!
Ich wollte extra hier noch darauf ergänzend hinweisen, dass die Marineoffiziers-Klinge ein Werk des von Chombe/Zlatko und mir sehr geschätzten
Alt-Wiener k.k. Hof-Schwertfegers Haussmann ist.
Weitere Infos zu diesem qualitätsvollen k.k. Schwertfeger, der gehobene Bestellerwünsche erfüllte und für den Wiener Hof ca. um 1840/60 gearbeitet hat-seht bitte in diversen Beiträgen (insbesondere Thema:
"M1850 (1845/50?) Offizier" von szablya54
mittels Suchfunktion (Haussmann).
mlG Gerhard
A.E.I.O.U.

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Sonntag, 5. April 2009, 16:57

Ohoho liebe Freunde!

Das ist eine ziemlich interessante Kombination - eine typische k.k. Infanterie-Offizierssäbel M1848/49 mit Springbügel mit einer typische österr. Marineoffiziersklinge. So was habe ich noch nicht gesehen! Ich denke, das ist definitiv zusammenstellen Säbel aus der Zeit 1840/50. Vielleicht ist wirklich einigen Veteran des Marine-Infanterie gehörten. Aber das ist nur die Annahme, dass niemand bestätigen kann (mit Ausnahme der Familie von Eigentümer).
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe