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1

Freitag, 4. März 2011, 14:47

die Mannschaftsäbel

Hallo Sammlerfreund!
Ich muss schon etwas machen, in der letzten Zeit, Mitglieder des Forums sehr passiv.
Ich vorstelle zwei türkisch Mannschaftsäbel. Einer mit Eisenbeschlägen, andere mit Messingbeschlägen.
In Buch "A. N. Kulinskij: European edged end staff weapons" 349. Seite, Autor geschriebt, die Säbel kommt Ende 19. Jh. Beginn 20. Jh. und mit Messing Unterofficier(NCO)
Ich so weiss, wie türkisch Inschrift bedeutet, Weyersberg & Kirschbaum Solingen, und Herstellug Jahr.
Nach Sclepper Waffen Nummer?
Ich so denke, wie beide Variante möglich Mannschaft und kommt sicher Ende 19. Jh. Kl 840, Kbr 30 mm.
Viele Grüsse Laszlo
"Vitam et sanquinem!"

2

Sonntag, 6. März 2011, 21:10

RE: die Mannschaftsäbel

Hallo Sammlerfreund!
Also, was ist passiert? Niemand ist an dem Thema interessiert?
Viele Grüsse! Laszlo :evil:
"Vitam et sanquinem!"

3

Montag, 7. März 2011, 08:02

RE: die Mannschaftsäbel

Zitat

Original von szablya54
Hallo Sammlerfreund!
Also, was ist passiert? Niemand ist an dem Thema interessiert?
Viele Grüsse! Laszlo :evil:



Hallo Laszlo,

dass kann ich nicht sagen, ich hatte mir deinen Beitrag schon durchgelesen und über den „Kavalleriesäbel um 1916 Türkei“ folgendes im -VISIER Waffenkartei 11/81- darüber gefunden:

Beschreibung von Ulrich Seidemann

"Die Waffe hat eine Steckrückenklinge mit Spitze in der Mittellinie. Der Handschutz wird durch eine gewölbte Stahlblechplatte mit verstärkten Rändern und dem ausgearbeiteten Staatssymbol (Halbmond und Stern) gebildet. Das Griffstück ist mit geriffelten schwarzen Hartgummiplatten belegt und am Knauf verschraubt. Die zugehörige, schwarz lackierte Stahlblechscheide trägt zwei Ringbänder.

Ende des 19.Jh./ Anfang des 20. Jh. Verlor das Osmanische Reich auch die letzten Bastionen seiner Vormachtstellung in Südosteuropa, nachdem sich die jahrhundertelang unterdrückten Staaten durch mächtige Volksbewegung von der Fremdherrschaft befreit hatten. Während dieser Zeit paktierte die Türkei mit dem kaiserlichen Deutschland, dessen Offiziere 1886 eine Reaktion der türkischen Armee nach preußischem Vorbild gefertigt bzw. direkt im Ausland gekauft.

Dieser türkische Kavalleriesäbel gleicht weitgehend englischen Modellen aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Die einfache Gefäßform sowie die meist in Deutschland importierten Steckrückenklingen ließen eine ökonomisch sehr günstige Fertigung zu.

Nach der Reorganisation von 1886 erhielt jedes Armeekorps eine Kavallerie – Division. Sie setzte sich aus 3 Brigaden zu je 2 Regimentern mit je 5 Eskadrons zusammen. Eine Eskadron bestandaus 6 Offizieren und 112 Berittenen. Diese Struktur galt bis zum ersten Weltkrieg und wurde danach nur unwesentlich verändert."

MfG
Anfaenger

.
Sammlergrüße
Anfänger

4

Montag, 7. März 2011, 08:41

Hallo Laszlo

Bin dir schon dankbar, das du das Forum mit Beiträgen "fütterst".

Mit türkischen Säbeln hab ich es ja nicht so, auch wenn man die hin und wieder auf Flohmärkten findet.
Interressant, das es hier zwei Ausformungen des Schleppbleches gibt.
Das eine erinnert an die typisch deutsche Variante und die andere sieht doch sehr wie die für k.u.k. Waffen gebräuchliche aus.

Servus

Alex

5

Montag, 7. März 2011, 14:48

RE: die Mannschaftsäbel

Hallo Anfaenger und Alex!
Ich danke für die Kommentar!
Anfaenger!
Vielen Dank für die nützlichen Informationen.
Eine kleine, aber es ist sehr wichtig Korrektur: Ggriff nicht schwarzen Hartgummiplattensein, aber gefertigt aus Horn.
Das siebte Bild rechts (neben die Eisen-Korb, oben), deutlich sichtbar in der Holzwurm (Nachtfalter) zu arbeiten.
Die Scheide ist ein typischer Deutscher, mit ein doppel Tragering!
Siehe Fotos!
MfG Laszlo
"Vitam et sanquinem!"

6

Dienstag, 8. März 2011, 14:18

Hallo Laszlo

Ich meinte das das Schleppblech der einen Scheide wie die eines deutschen aussieht und das Schleppblech der anderen Scheide erinnert mich an die österreichsichen Scheiden, wie z.B. bei meinen 58er
http://www.blankwaffenforum.de/attachmen…achmentid=23267

Servus

Alex

7

Freitag, 9. Dezember 2011, 19:27

Hallo Sammlerfreunde.
Kann mir jemand ob es sich hierbei um ein Arabisches Saif XVIII Jahrhundert handelt ?
Grüßt
Raphael