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Samstag, 19. Dezember 2015, 16:10

Preuß. Säbel der Garde-Husaren, datiert 1849

Eisen-Bügelgefäss mit geschwungenem Terzbügel und breiter Spange. Stichblatt auf der Innenseite nach oben aufgebogen. Auf der Unterseite eingeschlagene Teile eines preuß. Truppenstempel "I.E.N.124." (1. Eskadron, Waffe Nr. 124). Eingeschraubte Leder-Fingerstrippe. Stark gekrümmte Rückenklinge mit beidseitiger Hohlbahn. Auf Fehlschärfe aussen eingeschlagene Hersteller-Marke "S & K." (Schnitzler & Kirschbaum, Solingen 1811 - 65 und innen die Datierung "1849". Nummerngleich gestempelte Stahlblech-Scheide auf Schlepper innen wieder mit "S& K" gestempelt.

Gesamtlänge...................1.055 mm
Säbellänge......................1.015 mm
Klingenlänge......................875 mm
Klingenbreit (max.)...............32 mm

Gruss
blankhans
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Samstag, 19. Dezember 2015, 16:30

Dieses Stück ist 1850 datiert. Eisen-Bügelgefäss auf Unterseite gestempelt "K.G." zusammen mit einer preuß. Abnahmemarke. Die Klinge ist auf der Fehlschärfe innen gestemeplt "S & K" im gepunkteten Oval sowie "L 8 unter Krone" (engl. Abnahmestempel der für den Waffeneinkauf zuständigen Lütticher Niederlassung. Darunter die engl. Ausmusterungs-Marke in Form zweier gegeneinander stehender Pfeilspitzen. Rückenstempelung "FW 50 unter Krone" (König Friedrich Wilhelm IV., 1840 - 61) und preuß. Abnahme. Die Stahlblechscheide trägt auf dem Schlepper innen wieder die Hersteller-Marke "S & K".

Gesamtlänge..................1.050 mm
Säbellänge.....................1.025 mm
Klingenlänge.....................880 mm
Klingenbreite (max.).............32 mm

Bei den Garde-Husaren ausgemustert wurde dieser Säbel über Lüttich nach England verkauft und dort bei den "Royal Engineers Drivers" weiterverwendet. Siehe Klaus Stefanski im Internet.

Gruss
blankhans
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Der Beitrag von »Cater« (Montag, 28. Dezember 2015, 15:31) wurde vom Benutzer »blankhans« gelöscht (Sonntag, 7. Mai 2017, 14:49).

Der Beitrag von »blankhans« (Montag, 28. Dezember 2015, 17:21) wurde vom Autor selbst gelöscht (Sonntag, 7. Mai 2017, 14:50).

Der Beitrag von »fritz1888« (Samstag, 30. Januar 2016, 20:14) wurde vom Benutzer »blankhans« gelöscht (Sonntag, 7. Mai 2017, 14:51).

Der Beitrag von »Cater« (Sonntag, 31. Januar 2016, 15:28) wurde vom Benutzer »blankhans« gelöscht (Sonntag, 7. Mai 2017, 14:51).

7

Sonntag, 6. März 2016, 18:26

Truppenstempel

Hallo ,

hier mal ein Truppenstempel auf der Quartseite der Scheide eines Garde-Husaren-Säbel ,

Gruß
Ralf
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8

Samstag, 19. März 2016, 09:36

Preuß. Säbel der Garde - Husaren

Klingenrücken datiert mit FW 50 , Hersteller S&K für Schnitzler und Kirschbaum , Englischer Abnahmestempel L 8 unter Krone ,
auf der Scheide ist noch ein schwach erkennbarer Truppenstempel 4. 156. , auf der Klingenfläche und auf der Scheide befinden sich noch zwei gegeneinander stehende Pfeile ,

GL = 1020 mm
KL=880 mm
KB= 32 mm

Gruß
Ralf
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Sonntag, 7. Mai 2017, 14:48

Ein weiteres Stück von Schnitzler & Kirschbaum mit gleicher Klingenstempelung. Auch die Stahlblech-Scheide ist auf dem Schlepper innen "S & K" gestempelt zusammen mit einer Abnahmemarke.

Abmessungen wie gehabt.

Gruss
blankhans
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Samstag, 31. März 2018, 19:30

Ein seltenes Stück, was den Hersteller betrifft. Gefertigt in Solingen von den Gebrüdern Weyersberg, tätig unter diesem Namen von 1787 - 1883).

Gesamtlänge.....................1.050 mm
Säbellänge........................1.015 mm
Klingenlänge........................875 mm
Klingenbreite (max.)................32 mm

Gruss
blankhans
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Samstag, 31. März 2018, 21:03

Export Garde

noch seltener wäre ein Truppenstempel!

Langsam kommt mir dieser Garde wie ein Export Stück vor, einige wenige werden sicherlich kurzfristig als Anschauungsobjekt bei der Garde gelandet sein!?

Grüße, und noch ein schönes Osterfest

k

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Sonntag, 26. August 2018, 09:26

Das ist ja nun wieder Bloedsinn. Es gab/gibt hier und in anderen Foren und Webseiten ganz klare Hin- und Beweise auf die Einfuehrung dieses Saebels, seine Verwendung in Preussen und danach in England. Dieses Stueck wurde nicht einfach fuer den Export gefertigt. Allenfalls kann man sagen, dass nach seiner Ausmusterung in Preussen ueberzaehlige Exemplare ins Ausland verkauft wurden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fritz1888« (26. August 2018, 13:56)