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Mittwoch, 9. November 2016, 22:02

Kantonale Briquets mit Rundbügel und remontierten Klingen kantonaler und französischer Herkunft. Erste Jahre der Aufrüstung nach Ordonnanz 1817

Kein Geld in der Staatskasse, die Zeughäuser leer. Aus den Zeugamtsrechnungen der Kantone Bern und Zürich in den Jahren 1804-1820 geht hervor, dass neue Griffe beschafft und auf alte, noch brauchbar Klingen montiert wurden. Die Aufträge gingen an lokale Degenschmiede und Büchsenmacher. Die Anzahl Rillen an den Säbeln variiert.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »schmiede39« (9. November 2016, 22:10)


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Mittwoch, 9. November 2016, 22:09

Etwas unregelmässiger Tombakgriff mit der schweren Hauklinge eines Artilleriesäbels

Klinge evt. Bern 1783
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  • Okt 16 022.JPG

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Mittwoch, 9. November 2016, 22:15

Säbel mit einer Klinge Ordonnanz Zürich 1770/78

Gut sichtbar auf der Klinge ist noch der typisch Zürcherische Ätzdekor der Infanteriesäbel Modell 1770/78: Die Devise "Für Gott und das Vatterland" und der Zürcherlöwe als Wappenhalter des Wappens von Zürich.
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Mittwoch, 9. November 2016, 22:22

Säbel mit Klingen französischer Grenadiersäbel des Modells 1767

Das Mongramm König Ludwigs - die beiden verschlungenen Grossbuchstaben L - wurden wahrscheinlich während der Revolutionszeit ausgekratzt. Zum Teil sind am Griffknauf Spuren der Remontage zu sehen.
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Mittwoch, 9. November 2016, 22:26

Das Original: Französischer Grenadiersäbel 1767 mit erhaltener Gravur

Sehr gut sichtbar ist das intakte Monogramm des Herrschers, das Verschlungene Doppel-L.
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  • Okt 16 038.JPG

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Dienstag, 31. Januar 2017, 10:00

Schweizer Briquet mit der Klinge eines russischen Grenadiersäbels

In napoleonischer Zeit haben auch russische Einheiten das Gebiet der heutigen Schweiz durchquert und viel Kriegsmaterial liegen gelassen. Am bekanntesten ist die Alpenüberquerung von General Suworov, die wegen des verspäteten Aufbruchs (die Österreicher hatten die vereinbarte Anzahl Maultiere nicht bereit gestellt) und des frühen Wintereinbruchs in einem Desaster endete.

Die Angel des russischen Säbels wurde nicht gebogen. Da hat sich ein Büchsenmacher seine Aufgabe ziemlich einfach gemacht. Der russische Grenadiersäbel hat wegen seiner Griffform eine gerade Angel. Wird der russische Griff durch einen gegossenen Briquet Griff ersetzt, müsste die Angel gebogen werden, den der Einguss ist im innern gebogen. Die russischen Abnahmezeichen auf der Klinge sind noch erkennbar.

Die Klinge wurde verkürzt. Auf den Bildern sind das russische Original und der adaptierte Schweizer Säbel nebeneinander gestellt.
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