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Donnerstag, 24. Januar 2019, 15:06

Österreich Inf-Säbel 1765

Guten Tag,
heute möchte ich mal etwas einstellen was mich beschäftigt und hoffe auf Euere Meinung.
Beim Säbel Österreich 1765 werden allgemein Ausführungen mit Griffbügel als Grenadiersäbel bezeichnet.
Die Ausführung mit gerader Parioerstange ohne Bügel läuft als Füsiliersäbel.
Nun schreibt aber Ottenfeld / Teuber in Band 1 Seite 202, daß die ungarische Infanterie Säbel mi Griffbügel - die deutsche aber gerade Parierstangen hat. Seine weiter Aussage, dass Säbel der deutschen Inf mit der Klingenätzung " VIVAT MARIA THERESIA " versehen sind möchte ich bestätigen. Denn nur dieses Modell ist mir bisher mit Ätzung ( meist mit Regimentsname ) untergekommen. Die Ätzung wurde jedoch bereits 1765 zugunsten einer eingeschlagenen Regiments-Nr aufgegeben. Man kann aber davon ausgehen, dass bis zur vollständigen Umsetzung des Erlasses noch ein paar Jahre vergangen sind.
Was ist Euere Meinung dazu ?
Wurde hier wieder einmal eine falsche Zuordnung von einem Buch zum nächsten einfach abgeschrieben ?
Gruß
Rothbarsch
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rothbarsch« (31. Januar 2019, 08:18)


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Donnerstag, 24. Januar 2019, 15:11

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  • Österr 1765 -Bayreuth Infanterie Regiment-.jpg

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Dienstag, 29. Januar 2019, 17:09

Ich denke, die Ursache für die Zuschreibung mit Bügel = Grenadier und ohne = Füsilier liegt in der Abbildung auf Seite 66 des Buches. Hier wird ein Säbel M 1765 mit Bügel als zum Grenadier gehörig abgebildet. Also muss ohne Bügel für viele der Füssiliersäbel sein.

Ich bin aber weiter überzeugt, dass das nicht so stimmt. Die Grenadiere waren die Krönung der Infantrie und man hätte die bekannten Ätzungen somit an den Säbeln mit Bügel angebracht.
Die ungarische und die deutsche Infantrie unterschieden sich da noch lange in der Bewaffnung und der Uniformierung.

Was ist Euere Meinung dazu ?
Gruß
Rothbarsch
»Rothbarsch« hat folgendes Bild angehängt:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rothbarsch« (31. Januar 2019, 08:19)


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Mittwoch, 30. Januar 2019, 09:34

hallo rothbarsch. lt. dolleczek fügte sich die ung. infanterie zw. 1748 und 98 erst in den rahmen des heeres ein. diese führten eine dem damaligen hus.säbel conf. seitenwaffe, meist etwas kürzer.....daraus könnte man schließen, dass die bewaffnung, die vor den säbeln m1765 und m1780(84), auch längere zeit weiterverwendet wurden. zitat: ""die nicht mit gewehren ausgestattenten uo hatten ihre früheren degenartigen waffen beibehalten, vertauschten sie aber 1748 gegen kürzere, ca. 66-70 cm lange, etwas gekrümmte gewöhnlich gelbmontierte säbel in scheiden aus brandsohlenleder."" also einiges ähnliches vor 1765.

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Mittwoch, 30. Januar 2019, 09:40

bei der schaffung der waffe....FÜSILIERSÄBEL m1765 (ohne griffbügel), waren auf den klingen die worte "vivat maria theresia" eingeritzt.... nach der durchgehenden nummerierung der regimenter im jahre 1769 kam 1771 die VERORDNUNG das regimentsnumero einzugravieren oder zu ätzen welches erst 1839 abgestellt wurde und durch einstanzen ersetzt wurde. wie man sieht wurde das ja nicht bei allen gemacht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »caliburn« (2. Februar 2019, 05:52)