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1

Dienstag, 31. Juli 2007, 17:23

Unbekannter Löwenkopfsäbel Polizei

An die Experten
In meiner Sammlung befindet sich dieser Löwenkopfsäbel ich habe ihn mal den Sondereinheiten der Polizei um 1900 zugeortnet ist das richtig????
Die Wicklung am Griff ist nicht original vielleicht kann mir jemand sagen war das Rochenhaut oder???
Die Klinge ist gekürzt soll bei Polizeiwaffen nichts ungewönliches sein???

Gruß Tassy

2

Mittwoch, 1. August 2007, 17:12

Hat denn keiner eine Meinung

Tassy

3

Mittwoch, 1. August 2007, 18:30

Zitat

Original von Tassy
Hat denn keiner eine Meinung


Eine Meinung schon, aber kein Wissen.
Polizeisäbel ist möglich, genau so eine Verwendung bei der Feuerwehr. Die Scheide jedenfalls hat hat Ähnlichkeit mit denen derer hinter folgendem Link (pdf-Datei)wachtmeistersaebel-sonderform

Aber was sind "Sondereinheiten der Polizei um 1900"?

Gruß,
Thomas

4

Mittwoch, 1. August 2007, 22:51

Tassy , ich kann Dir nur folgende Seite zum Studieren empfehlen http://www.seitengewehr.de/blankwaffen.html
Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!

5

Donnerstag, 2. August 2007, 12:44

Zitat

Original von Tassy
… ich habe ihn mal den Sondereinheiten der Polizei um 1900 zugeortnet ist das richtig????
Die Wicklung am Griff ist nicht original vielleicht kann mir jemand sagen war das Rochenhaut oder???
Die Klinge ist gekürzt soll bei Polizeiwaffen nichts ungewönliches sein???
Gruß Tassy

sowie

Zitat

Original von Tassy
Hat denn keiner eine Meinung
Tassy


Moin!

Doch, eine Meinung habe ich schon. Nach dem letzten von Dir hier vorgestellten „Trümmerhaufen“ scheint sich die Qualität ja nun etwas verbessert zu haben.

Wobei die Sondereinheiten der Polizei um 1900 mich genau so verblüffen wie der Zusammenhang zwischen Wicklung und Rochenhaut. Das Argument, daß gekürzte Klingen bei Polizeiwaffen nichts ungewöhnliches seien, dürfte vermutlich vom Verkäufer des Säbels stammen.

Schutzmänner (Schutzleute / Polizeisergeanten) trugen normalerweise eine Seitenwaffe nach Form des Briquet, d.h. mit einfachem Messinggefäß. Polizeiwachtmeister (Polizeisergeanten erst nach einer bestimmten Anzahl an Dienstjahren) legten einen Säbel, ähnlich dem früheren Füsilier-Offiziersäbel, in einer Lederscheide wie bei Deinem Säbel an. Dazu kam dann das großen goldfarbene Portepee.

Die Griffhülse zumeist mit Fischhaut bezogen und eine Oberwicklung aus Messing oder Silberdraht. Seltener eine Belederung oder ein Horngriff.

Bei einzelnen dieser Polizeisäbel wurde statt der glatten Griffkappe eine solche mit Löwenkopf verwendet. Beide Varianten kommen auch bei sogenannten "Geschenkwaffen" mit Widmung vor. Hierzu siehe Lippe

Wurde geführt bei: Schutzmannschaft und kommunaler Polizei, seltener Feuerwehr, da dort zumeist weißmontierte Waffen Verwendung fanden.

Gruß

ulfberth

6

Samstag, 4. August 2007, 16:39

Danke für die Antworten.

Eine Damastklinge mit Goldeinlage ist für mich kein Trümmerhaufen
Ulfberth.

Gruß Tassy