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1

Freitag, 29. Februar 2008, 18:05

Kavalleriesäbel M/1867

Hallo an Alle!

Schweres Kammerstück M/1867
Heute mal aus meiner Sammlung ein sachse nach Preussischer Militärkonvention 1867 ist mit dem Modell Preussen 1852 identisch. Mit alter Sammel Nr. des D:H.M:
KL: 875 mm
GL. 1010 mm
Kb. 33 mm
Steckrückenklinge: Truppenstempel 1.sächs.Husaren--Rgt. 3.Esk.waffe 64

Frage . wo ist Standort gewesen?

MFG
Dirk

leider konnte ich wieder keine Daten anhängen bis später.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »degenklink« (29. Februar 2008, 18:08)


2

Freitag, 29. Februar 2008, 19:44

RE: Kavalleriesäbel M/1867

Hallo degenklink,

eventuell hast Du Deinem Text die falschen Bilder zugeordnet - denn das was man erkennen kann, ist keinesfalls ein sächsischer
Kavallallerie- Mannschaftssäbel Modell 1867!
Das von Dir gezeigte Stück weist weder das in Sachsen typische gerade Griffstück auf, noch hat die Scheide die reglementierten feststehenden Ringe. Darüberhinaus beschreibst Du eine Steckrückenklinge, zu sehen ist aber eine Rückenklinge. Sollte sich auf dem Gefäß und auch auf der Scheide tatsächlich der von Dir genannte Truppenstempel befinden, hätte ich an der Originalität doch erhebliche Zweifel.
Übrigens findest Du Bilder dieses sächs. Säbel-Modells im Beitrag von Blankhans in der Rubrik " Sachsen ".
Zu Deiner Frage: Das 1.Kgl. Sächs. Husarenregiment Nr.18 hatte seinen Garnisonsstandort in Großenhain.

Mit freundlichen Grüßen vom Sachsen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sachse« (29. Februar 2008, 19:46)


3

Samstag, 1. März 2008, 09:39

RE: Kavalleriesäbel M/1867

Hallo Sachse,

ja ja da gehen ja wieder mal die Meinungen auseinander,du hast ja Recht mit den sachsen Kavalleriesäbel 1867 ,das es auch Stücke nach Preussischer Flackon gab ist den meisten ein Dorn im Auge,die Truppenstempel zeigen aber das er für sachsen im Einsatz war.
nach der Fachliteratur: Zitat: preussischer Seite bei der Bewaffnung der sächsischen Truppen behilflich zu sein:Nur durch die Beachtung der sächsischen Bestempelung ,der vorn geradlinig verlaufenden Griffhülse im Vergleich zur geschwellten am Grifflappen,und der Scheide mit feststehenden Ringen ist eine Verwechslung mit dem preussischen Modell zu verhindern.

Gruß Dirk

>>PROVIDENTIAE MEMOR<< DER Vorsehung eingedenk

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »degenklink« (1. März 2008, 09:40)


4

Samstag, 1. März 2008, 11:37

RE: Kavalleriesäbel M/1867

Hallo,
im Werk „Trag´ diese Wehr zu Sachsens Ehr“ von den Autoren Eugen A. Lisewski, Klaus Hilbert und Lothar Richmann habe ich folgenden Text gefunden.

Zitat


Zitat: Seite 46 Nr.38

Kavalleriesäbel, 1867

In der Militärkonvention vom 7. Februar 1867 zwischen Preußen und Sachsen war festgelegt, dass die sächsischen Truppen im 12. Armeekorps des norddeutschen Bundesheeres vereinigt werden. Sachsen wurde verpflichtet, preußische Reglements für die Ausbildung und den den Einsatz der Truppen anzunehmen. Darüber hinaus wurde von preußischer Seite angeboten, bei der Bewaffnung der sächsischen Truppen behilflich zu sein. Auf dieser Grundlage kam es zur Einführung eines neuen Kavalleriesäbels, der dem preußischen Modell von 1852 entsprach.
Nur durch die Beachtung der sächsischen Bestemplung, der vorn geradlinig verlaufenden Griffhülse im Vergleich zur geschwellten am Grifflappen, und der Scheide mit feststehenden Ringen ist eine Verwechslung mit dem preußischen Modell zu verhindern.“

.


Nur dürfte die Scheide nach diesem Zitat nicht dazugehören,
da auch der M 1867 von Blankhans feststehenden Ringen hat, würde ich sagen, dass die Scheide von einem preußischen Säbel ist.


.
Sammlergrüße
Anfänger

5

Samstag, 1. März 2008, 12:59

RE: Kavalleriesäbel M/1867

Hallo,
eben speziell diese Unterschiede an Griffhülse und Scheide kennzeichnen das sächsische Modell dieses Säbels und dazu noch die sächsischen Stempelungen auf der Klinge, dem Gefäß und der Scheide! Was anderes habe ich auch in meinem ersten Beitrag nicht dargelegt! Auf den Fotos ist aber auch nicht eines dieser Kriterien zu erkennen - woraus leitet man dann eine sächsische Zuordnung ab?
Ich hatte schon auf den Beitrag von "Blankhans" verwiesen, zusätzlich nun doch noch Bilder eines Säbels aus meiner Sammlung. Nun sollte man die Details vergleichen!
Mit freundlichen Grüßen vom Sachsen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sachse« (1. März 2008, 13:00)


6

Samstag, 1. März 2008, 15:41

RE: Kavalleriesäbel M/1867

Hallo Sachse

Ihr habt schon Recht mit eurer Meinung , auf der Scheide ( Schlepper Truppenstempel des 1.sächs.Husaren.Rgt.)
wieso Preussen wenn Truppenstempel Sachsen
Auf dem Gefäß das gleiche zwar verputzt aber noch erkennbar.
In habe schon so einiges erlebt" ES GIBT NICHT WAS ES NICHT GIBT"
Leider hat nun meine Kamera den Geist aufgegeben weiter Fotos folgen.

Gruß Dirk

>>PROVIDENTIAE MEMOR<< DER Vorsehung eingedenk

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »degenklink« (1. März 2008, 15:45)


7

Samstag, 1. März 2008, 16:37

RE: Kavalleriesäbel M/1867

Hallo degenklink, ist nur der Truppenstempel drauf,oder auch Abnahmepunzen,welche sächsisch sind?? MfG. königsberg

8

Samstag, 1. März 2008, 17:38

RE: Kavalleriesäbel M/1867

Hallo Königsberg

leider nur Truppenstempel.

>>PROVIDENTIAE MEMOR<< DER Vorsehung eingedenk

9

Samstag, 1. März 2008, 17:52

RE: Kavalleriesäbel M/1867

Ja hm,mssten nun alle Waffen, Vor-und Endabnahmen haben, oder manche nicht? (Mannschaftswaffen) Dieser Säbel war ja eigentlich zum Zeitpunkt auch kein Versuchssäbel. MfG königsberg