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1

Mittwoch, 7. Mai 2008, 21:35

Preuß. Infanterie-Offizier-Degen n/M (eingeführt 1889), Eigentumsstück

Starres, vergoldetes Messing-Bügelgefäss. Auf der Stichblatt-Innenseite eingravierter Besitzername "LEMPERTZ". Steckrückenklinge mit Schör am Klingenkopf auf 115 mm geätzt und vergoldet. Innen auf zwei Bändern "EISENHAUER" und "DAMASTSTAHL". Aussen Reichsadler unter Krone und darunter Ritterkopf-Marke des Herstellers. Geschwärzte Stahlblechscheide.

Gesamtlänge...................990 mm
Degenlänge....................975 mm
Klingenlängre..................840 mm
Klingenbreite (max.)..........19 mm

Siehe auch hier:
Garde-IOD
Preußischer IOD n./M. - Geschenkdegen
Luxusdegen - Ewald Cleff, Solingen

Gruss
blankhans

2

Freitag, 18. Juli 2008, 09:48

RE: Preuß. Infanterie-Offizier-Degen n/M (eingeführt 1889), Eigentumsstück

Aufwendig verziertes und vergoldetes Messing-Bügelgefäss mit Scharnier. Auf Griffkappe eingraviertes Besitzer-Monogramm. Fischhautüberzogene Griffhülse. Vernickelte Rückenklinge mit beidseitiger Doppellhohlkehlung. Brünierte Stahlblechscheide mit einem Ringband.

Gesamtlänge.....................925 mm
Degenlänge.......................890 mm
Klingenlänge......................745 mm
Klingenbreite (max.).............20 mm

Gruss
blankhans

3

Freitag, 1. August 2008, 14:45

RE: Preuß. Infanterie-Offizier-Degen n/M (eingeführt 1889), Eigentumsstück

Ähnlich verziertes Gefäss, aber Griffhülse mit schwarzem Kunstoff überzogen. Rückenklinge auf der Fehlschärfe innen gestempelt "P.O. & Co." unter einem hammerschwingenden Schmied (Pack, Ohliger & Companie, Solingen). Geschwärzte Stahlblechscheide wohl einmal ergänzt.

Gesamtlänge....................975 mm
Degenlänge.....................905 mm
Klingenlänge....................765 mm
Klingenbreite (max.)...........22 mm

Gruss
blankhans

4

Samstag, 16. August 2008, 17:44

RE: Preuß. Infanterie-Offizier-Degen n/M (eingeführt 1889), Eigentumsstück

Geschenkstück mit starrem Gefäss. Die Rückenklinge aus Damast-Stahl ist unterhalb der Fehlschärfe auf 140 mm gebläut und durch vergoldete Ätzungen verziert. Auf der Aussenseite der Reichsadler und darunter in zwei Zeilen "DAMASTSTAHL EISENHAUER". Innen auf Schriftband die Widmungs-Inschrift "Döbner s/l Hauser 1889". Eingeätzte Händleranschrift auf Klingenrücken "GUST. GÜNTHER METZ". Vernickelte Stahlblechscheide mit zwei Ringbändern.

Gesamtlänge.....................965 mm
Degenlänge......................920 mm
Klingenlänge.....................780 mm
Klingenbreite (max.)............18 mm

Gruss
blankhans

5

Montag, 16. Februar 2009, 15:39

RE: Preuß. Infanterie-Offizier-Degen n/M (eingeführt 1889), Eigentumsstück

Gefertigt von "Pack, Ohliger & Companie", tätig in Solingen von 1915 - 18. Holzgriffhülse mit Fischhautüberzug und drei Lagen verdrillter Silberdrahtwicklung. Messing-Gefäss auf Unterseite gestempelt "GESCHÜTZTES MUSTER". Alle Einzelteile, einschliesslich der Angel, mit eingeschlagener Zahl "3". Geschwärzte Stahlblechscheide.

Gesamtlänge......................980 mm
Degenlänge.......................965 mm
Klingenlänge......................820 mm
Klingenbreite (max.).............23 mm

Gruss
blankhans

6

Montag, 4. Mai 2009, 14:29

RE: Preuß. Infanterie-Offizier-Degen n/M (eingeführt 1889), Eigentumsstück

Späte Ausführung mit kunststoffüberzogener Holzgriffhülse und aufgelegtem, emaillierten Gardestern. Klappscharnier. Eingeätzter Hersteller auf Klingenrücken "WEYERSBERG & CO. SOLINGEN". Schneide offiziell angeschärft. Geschwärzte Stahlblechscheide.

Gesamtlänge....................950 mm
Degenlänge......................865 mm
Klingenlänge.....................715 mm
Klingenbreite (max.)............23 mm

Siehe auch hier Suche Info zum Garde IOD 89

Gruss
blankhans

7

Mittwoch, 5. August 2009, 14:08

RE: Preuß. Infanterie-Offizier-Degen n/M (eingeführt 1889), Eigentumsstück

Dieser Degen wird in den Musterbüchern um 1900 beschrieben als "Infanterie-Offizier-Degen mit Charnier 04". Stempel auf Unterseite "GES. GESCH.". Leder-Fingerstrippe durch Schraube befestigt. Die vernickelte Klinge trägt auf dem Rücken die Ätzung des Händlers "FRIEDRICH BRAND BERLIN". Scheide mit zwei Ringbändern.

Gesamtlänge......................960 mm
Degenlänge.......................925 mm
Klingenlänge......................780 mm
Klingenbreite (max.).............22 mm

Gruss
blankhans

8

Freitag, 14. August 2009, 20:57

RE: Preuß. Infanterie-Offizier-Degen n/M (eingeführt 1889), Eigentumsstück

Starres Messing-Bügelgefäss auf der Stichblatt-Innenseite, leider nur schlecht zu erkennen, in Schreibschrift graviert "Kaiser Wilhelms - Akademie" (Staatliche Ausbildungsstätte für Militärärzte). Auf der Fehlschärfe innen eingeschlagene Firmenmarke von Clemen & Jung, Solingen. Geschwärzte Stahlblechscheide mit zwei Ringbändern.

Gesamtlänge.....................995 mm
Degenlänge......................960 mm
Klingenlänge......................815 mm
Klingenbreite (max.).............23 mm

Siehe auch hier: württ. IOD 89

Gruss
blankhans

9

Samstag, 5. September 2009, 15:54

RE: Preuß. Infanterie-Offizier-Degen n/M (eingeführt 1889), Eigentumsstück

Aufwendig verziertes und vergoldetes Messing-Bügelgefäss mit Scharnier und "Adlerkappe" (so in den alten Musterbüchern bezeichnet). Gerillte, volle Griffhülse aus Kunststoff. Auf Klingenfehlschärfe aussen eingeschlagene Herstellermarke von Weyersberg, Kirschbaum & Co., Solingen. Auf Rücken eingeätzte der Lieferant "GUST. GÜNTHER, METZ". An der geschwärzten Stahlblechscheide wurde der untere Tragering entfernt.

Gesamtlänge..................945 mm
Degenlänge...................925 mm
Klingenlänge..................780 mm
Klingenbreite (max.).........20 mm

Gruss
blankhans

10

Dienstag, 8. Juni 2010, 13:05

RE: Preuß. Infanterie-Offizier-Degen n/M (eingeführt 1889), Eigentumsstück

Dieses ganz normale Eigentumsstück weist auf Griffkappe und Klingenrücken einen Abnahmestempel auf, der dort eigentlich nichts zu suchen hat. Eventuell könnte es mit der Klingenreparatur zusammenhängen. Unterhalb der Fehlschärfe ist nach 160 mm eine alte, mit Messinglot gut reparierte Bruchstelle zu erkennen. Die Schneide ist angeschliffen. Auf dem Klingenrücken eingeätzt der Hersteller "WEYERSBERG & CO. SOLINGEN".

Gesamtlänge...................1.005 mm
Degenlänge.......................970 mm
Klingenlänge......................820 mm
Klingenbreite (max.).............22 mm

Gruss
blankhans

11

Mittwoch, 4. Mai 2011, 14:42

RE: Preuß. Infanterie-Offizier-Degen n/M (eingeführt 1889), Eigentumsstück

Ehemals vergoldetes Messing-Bügelgefäss mit Scharnier. Geschenkgravur auf Stichblatt-Innenseite "Enke s./l.Rau". Knaufkappe mit Maskaron. Angelmutter als Petschaft spiegelverkehrt graviert "HR". Vernickelte Rückenklinge auf 170 mm gebläut, geätzt und vergoldet mit militärischen Trophäen und Blattwerk. Auf Fehlschärfe aussen Herstellermarke "W.K.& C. unter Königskopf und Ritterhelm" (Weyersberg, Kirschbaum & Co., Solingen). Auf Klingenrücken vergoldete Ätzung des Lieferanten "WAARENHAUS FÜR ARMEE & MARINE IN BERLIN". Scheide fehlt.

Degenlänge........................960 mm
Klingenlänge........................810 mm
Klingenbreite (max.)...............25 mm

Gruss
blankhans

12

Samstag, 26. Januar 2013, 19:47

RE: Preuß. Infanterie-Offizier-Degen n/M (eingeführt 1889), Eigentumsstück

Geschenkstück, datiert 1895. Messing-Bügelgefäss innen und aussen verziert. Gerillte Griffhülse aus Kunststoff. Knaufkappe mit eingravierten Initialen. Vernickelte Damastklinge auf Fehlschärfe aussen gestempelt "W.K. & C. unter Königskopf und Ritterhelm" (Weyersberg, Kirschbaum & Co., Solingen ab 1883 - heute). Auf Klingenrücken eingeätzt der Lieferant "GUST. GÜNTHER METZ". Beidseitig auf 180 mm gebläut und geätzt mit Widmungs-Inschrift und überkrönten Medaillon, eingerahmt von militärischen Trophäen und Blattwerk Vernickelte Stahlblechscheide mit zwei Ringbändern und beweglichen Trageringen.

Gesamtlänge...................1.015 mm
Degenlänge.......................985 mm
Klingenlänge......................830 mm
Klingenbreite (max.)..............28 mm

Gruss
blankhans

13

Samstag, 26. Januar 2013, 20:17

Die nachfolgenden Recherchen zu diesem Degen stammen von unserem Mitglied Schwertfeger.

Es handelt sich um eine Geschenkwaffe zwischen zwei Schülern der Kriegsschule in Metz. Zeitlich ist das Stück, gemäss der Inschrift, nach 1895 zu datieren. Der (wahrscheinliche Schenker) "Riese" wird nach dem Kriegsschulbesuch in das 2. Pommersche Fuss-Arillerie-Regiment Nr. 15 versetzt worden sein. Dort ist der jüngste Leutnant des Jahres 1896 mit seinem Namen verzeichnet. (1895 war er noch kein Leutnant). Der (wahrscheinliche) Beschenkte "Louis" findet sich im badischen Pionier-Bataillon Nr. 14. Auch dort ist der jüngste Leutnant des Jahres 1896 mit seinem Namen zu verzeichnen. Pionier Offiziere führten den IOD n/M,

Das Medaillon begründe, trotz der Krone, keinen Hinweis auf Hochadel. Solche Kronen wurden z.B. auch von Regimentern über ihrer Chiffre verwendet. Der Sinn war, sich z.B. als "Königlich Preussischer" Truppenteil dazustellen.

Unterhalb der Krone sind die folgenden Buchstaben zu lesen:
I oder J
R
L und
v

Das I oder J (links) könnte ein Vorname sein, wobei die Zuordnung offen ist. Das R in der Mitte dürfte für Riese stehen, das L (rechts) für Louis. Das v. dürfte für "versus" also "gegenüber" stehen und nicht für das Adelsprädikat "von", da dies keiner der beiden besitzt. Damit wäre, unter Ausserachtlassung des I oder J, zu lesen: Rieser versus ("gegenüber" im Sinne von "s/l") Louis.

Die Chiffre auf dem Knauf besteht ebenfalls aus den verschlungenen Buchstaben:

R = Riese
L = Louis
v = versu

Das I oder J erscheint nicht, was wohl für den Vornamen spricht.