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1

Donnerstag, 22. Mai 2008, 09:15

Artiilerie Säbel Mannschaft 1867/81 Modell 1881

Hallo an Alle!

heute ist wieder einmal ein sachse an der Reihe.
Artillerie Säbel mannschaft 1867781 Modell 1881

Der Art.-Säbel 1849 wurde durch das Modell 1867 abgelöst, und 1881 ist ein neues Modell Reglementiert wurden. Grundform des gefäßes von 1867 erscheint jetzt modifiziert.

- geriffelte Griffkappe und Fingerbügel
- stärkere verdrillte Mitteldrähte der Wicklung und ist von zwei
dünneren verdrillten umgeben.
- Steckrückenklinge ( Besonderheit bei diesen Stück eine Länge von 86,5 cm)
- Griffkappe Stemplung
- Parierstange Stemplung 12.T.F.11
- Klinge Weyersberg.Kirschbaum und Cie
Frage wo ist Standort der Truppe gewesen.

MFG
Degenklink

Bilder folgen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »degenklink« (22. Mai 2008, 09:18)


2

Donnerstag, 22. Mai 2008, 09:20

Weitere Fotos Art.

Hier noch ein paar Fotos

3

Donnerstag, 22. Mai 2008, 23:13

RE: Artiilerie Säbel Mannschaft 1867/81 Modell 1881

Hallo Degenklink,
Dein gezeigter Artillerie - Säbel ist nicht das Mannschafts - sondern das Offiziersmodell 1881.
Allerdings erscheint mir nach den Bildern die Klinge nicht offiziersmäßig( fehlende beidseitige Ätzung ).
Das Gefäß mit den Stempelungen könnte einem Portepee - Unteroffizier zuzuordnen sein.
Sollte die Klinge auf dem Rücken keine sächs. Abnahmestempel aufweisen, würde ich die originale Zugehörigkeit anzweifeln, da mir auch die Angelvernietung nicht so richtig gefällt. Weitere Bilder wären zu einer letztlichen Aussage hilfreich.
Meine Deutung des Truppenstempels wäre:
1. Kgl.Sächs. Trainbataillon Nr.12, 11.Fuhrparkkolonne, Waffe Nr.2
Standort dieser Formation war Dresden.
Mit freundlichen Grüßen vom Sachsen

4

Freitag, 23. Mai 2008, 08:05

RE: Artiilerie Säbel Mannschaft 1867/81 Modell 1881

Hallo Sachse

Danke für deine Antwort, da ich nun in meiner Sammelleidenschaft nun schon den 4 Ari. aus 1881 in meinen Besitz hatte. Muß ich leider Anmerken das die Vernietung bei den letzten zwei Stücken auch den gleichen Nietkopf aus Messing gehabt haben.
Natürlich hast du Recht, Fehler meiner seit's, nicht mannschaft sondern ( Off)
unter Offizier.
Aber wie so? soll für Offizire und unter Off. die schöne Vergoldung auf der Klinge immer reglementiert gewesen sein. Ich habe manchmal das Gefühl, was in der Literatur nicht gibt, muß es auch nicht geben haben.
Aber für alle die es Interessiert der nächste Säbel wird der Off Modell 1881 sein
den ich Vorstelle.

MFG
degenklink

>>PROVIDENTIAE MEMOR<< DER Vorsehung eingedenk

5

Freitag, 23. Mai 2008, 20:09

RE: Artiilerie Säbel Mannschaft 1867/81 Modell 1881

Hallo degenklink,

die wesentliche Frage hast Du leider nicht beantwortet- befinden sich auf der Steckrückenklinge Abnahmestempel oder nicht ?

Nun zu Deiner Anmerkung:
Nach meiner Erfahrung wird häufig dann, wenn ein Sammlerstück nicht den in der Fachliteratur ausgewiesenen Belegstücken entspricht, die Vollständigkeit oder Richtigkeit dieser Ausarbeitungen hinterfragt. Zweifellos hat das beim Sammelgebiet Kursachsen bzw. " Altsachsen" und hier wiederum insbesondere für Offizierswaffen seine Berechtigung, es tauchen immer mal wieder bisher unveröffentliche Stücke auf - bedingt durch die vorhandenen Freiräume der damaligen Träger.
Bei den später durch Militärverordnungen und Vorschriften reglementierten Modellen waren dagegen für die Offiziere diese Freizügigkeiten im
wesentlichen auf die Abmessungen und Qualität ( z.Bsp. Damast - Klingen ) der in der Regel privat bei diversen Händlern angeschafften Waffen begrenzt.
Dagegen dürfte bei den im Eigentum der Armee befindlichen und an Portepee - Unteroffiziere ausgegebenen kammergestempelten Offz.- Waffen die geltenten Vorschriften weitestgehend Anwendung gefunden haben.
Im konkreten Fall sind ab dem Jahr 1881 für die Offizierswaffen der Kavallerie und Artillerie der Königliche Namenszug sowie das Sächs. Wappen
auf den Klingen vorschriftsmäßig, wobei eine Vergoldung nicht vorgegeben war. Ich denke schon, daß man als Sammler hier der vorhandenen Literatur zu den sächs. Blankwaffen vertrauen und deutliche Abweichungen vor einem Erwerb sehr kritisch prüfen sollte !

Am Beispiel Deines Artillerie -Offizierssäbels:
- kammergestempeltes Gefäß ..... auf der Klinge aber sicherlich keine Abnahmestempel ?????
- Messingniete auf einer eisernen ( bei diesem Modell häufig vernickelten ) Griffkappe ?????
- Steckrückenklinge ohne vorschriftmäßigem Namenszug ????
Folgerung für mich - das alles paßt nicht zusammen !
Wenn Du nun schon das dritte Stück mit einer derartigen Messingvernietung erworben hast, würde ich mir Gedanken über die Bezugsquelle machen - wobei dies meine ganz private Auffassung ist !
Im Anhang noch Bilder der Vernietung bei einem Säbel dieses Modells.
Mit freundlichen Grüßen vom Sachsen

6

Samstag, 24. Mai 2008, 08:59

RE: Artiilerie Säbel Mannschaft 1867/81 Modell 1881

Hallo Sachse,

Auf der Steckrückenklinge ist kein Abnahmestempel.

da ich gerade deinen Off. ansehe ,werde ich zum vergleich auch meinen einstellen bis dann.

Gruß degenklink

>>PROVIDENTIAE MEMOR<< DER Vorsehung eingedenk

7

Samstag, 24. Mai 2008, 10:02

RE: Artiilerie Säbel Mannschaft 1867/81 Modell 1881

Hallo sachse und an alle!

da ich nun wieder mal die Fachliteratur bemüht habe, stelle ich fest das der Art. 1867, eine Fischhautbelederung und einen verdrillten und zwei glatten Silberdrähten umwickelt ist, wie beim ersten Modell. Da wie schon gesagt, ich schon einige im Besitz hatte die aber eine Wicklung wie Modell 1881 hatten und nicht wie Vorgänger 1867( Anmerkung bei einen Zusammenbau für nichtkenner machbar für kenner ? ).
(Meine Meinung das Modell 1867 ist mit dem Modell 1881 aptiert wurden ,Nietkopf wie schon geschrieben ist mir schon mehrmals in die Hände gefallen)

Anmerkung dein Stück hat ein hohen Nietkopf bekant sind auch Stücke mit flachen Nietkopf .

Frage an alle Sammler ( Sachsen) ist bei euch ein Stück mit gleichen Nietkopf aus Messing aufgetaucht.
MFG
Degenklink

>>PROVIDENTIAE MEMOR<< DER Vorsehung eingedenk

8

Samstag, 24. Mai 2008, 10:06

RE: Artiilerie Säbel Mannschaft 1867/81 Modell 1881

Hier noch ein paar Fotos

>>PROVIDENTIAE MEMOR<< DER Vorsehung eingedenk

9

Samstag, 24. Mai 2008, 10:11

RE: Artiilerie Säbel Mannschaft 1867/81 Modell 1881

Hallo sachse,

hat dein 1881 Abnahmestempel oder Truppenstempel

Gruß Degenklink

>>PROVIDENTIAE MEMOR<< DER Vorsehung eingedenk

10

Samstag, 24. Mai 2008, 14:59

RE: Artiilerie Säbel Mannschaft 1867/81 Modell 1881

Hallo degenklink,
na also, nun sehen wir doch von Dir ein ordentliches Stück des Ari- Offz. 1881!

Nein, der von mir gezeigte Säbel hat keine Abnahmestempel und ist ein normales Ordonnanzstück, allerdings mit einer Damaststahl- Klinge.

Deine Bemerkung zum fraglichen Säbel - es wäre eine Aptierung des Modelles 1867 - verstehe ich nicht, denn dieses Vorgängermodell hatte ja sowohl eine Rückenklinge als auch eine glatte Griffkappe, was soll da aptiert worden sein ?

Nun nochmals zu der " Messingvernietung ", welche ja tatsächlich nur eine Schraubkappe auf ein nachträglich geschnittenes Angel - Gewinde sein kann!
Löse diese Verbindung und prüfe die Gangbarkeit des Gewindes auf der Angel mit einer metrischen Mutter, ich bin mir ziemlich sicher daß es passen wird !
Nun ist aber das metrische Gewinde erst 1898 auf dem Züricher Kongress angenommen und in den deutschen Werkstätten in den Folgejahren eingeführt worden - da wurde dieses Säbelmodell aber nicht mehr ausgegeben.
An einer Rückinfo zu diesem Sachverhalt und Ergebnis wäre ich, ggf. auch als PN, sehr interessiert.

Mit freundlichen Grüßen vom Sachsen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sachse« (24. Mai 2008, 15:16)


11

Donnerstag, 24. Juni 2010, 21:05

Hallo,
Dieses Thema ist zwar schon etwas alt, aber ich habe neulich dieses schöne Bild eines Portepeeunteroffiziers mit Säbel 1881 ergattert. Das will ich den Sachsensammlern nicht vorenthalten.
Viele Grüße,
Peter