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Dienstag, 27. Dezember 2011, 11:32

Truppenstempel 84/98 a.A

Hallo Kollegen, ich habe ein 84/98 in meiner Sammlung. Habt Ihr eine Idee warum die Stempel unterschiedlich sind? Der auf der Parierstange sieht merkwürdig aus, aber er ist definitiv der einzige der drauf zu sehen ist. D.H nicht überstempelt. Mir ist acuh kein84er ohne Tr.Stempel auf der Parierstange bekannt. Euch? Hersteller ist Weyersberg. Danzig ist auf der anderen Seite verewigt. Gruß Thomas

2

Dienstag, 27. Dezember 2011, 11:40

RE: Truppenstempel 84/98 a.A

Hallo Thomas,

die Sache ist recht einfach zu erklären (drängt sich ja schon bei halbherziger Betrachtung auf).

Der Truppenstempel auf der Scheide ist ein origianler. Irgendjemand hat gemeint, mit modernen Schlagzahlen, das Seitengewehr entspr. aufzuwerten und hat den Stempel der Scheide auf die Parierstange "kopiert".

Unter der neu aufgebrachten Stempelung der Parierstange, sieht man noch Fragmente eines alten Stempels.

Wie gesagt, der Stempel auf der Parierstange ist def. neueren Datums, aufgebracht mit modernen Schlagzahlen. Sammlerisch leider damit nachhaltig wertlos das Stück. Würdest du mir im Rahmen meiner Sachverständingentätigkeit ein Gutachten in Auftrag geben, würde ich das gleiche schreiben.

Rate dringend, Fachliteratur und Realstücke zu sichten, denn dann fällt diese moderne Schlagstempelung sofort auf und man fällt nicht darauf rein. Gerade im konkreten Fall, ist die Stempelung derat auffällig als neuzeitlich zu erkennen, dass, wie eingangs erwähnt, die Stempelung schon direkt in das Auge springt. Es loht auch, bei einem Baumarktbesuch, die Varianten der modernen Schlagzahlen anzusehen, dann erkennt man die Stempelbilder dieser Stepel leichter.

Die "stümperhafte" Überstempelung mit modernsten Zahlenstempeln, lässt erkennen, von welchem Schlag der ausführende "Bastler" ist. Hier wurde nicht mit Sachverstand und etwas "Mühe" vorgegangen sondern einfach und völlig dumm, die neue Nummer aufgebracht. Soll heißen, dass dieser Mensch nicht einmal in der Lage war, die einzelnen Zahlen in einer geraden Reihe und gleichen Tiefe zu schlagen. Sowas lernt ein Lehrling in der Industrie bereits in der ersten Phase der Lehrzeit. Schade um jedes Stück, das solchen Crétins mit niederstem Niveau und stümperhaftestem handwerklichem Geschick, in die Hände fällt.

Sammlergruß
Sebastian Th.

3

Dienstag, 27. Dezember 2011, 14:50

RE: Truppenstempel 84/98 a.A

Hallo Sebastian, ja so etwas habe ich mir auch gedacht. Ist ja eigentlich auch selbstverständlich. Das Stück befindet sich schon einige Jahre in der Sammlung. Heutzutage würde ich es auch nicht mehr kaufen. Aber gerade am Anfang der Sammelleidenschaft muss ich leider zugeben, dass ich auf so einen Mist rein gefallen bin. Aus Schaden wird man klug, oder?
Gruß Thomas

4

Dienstag, 27. Dezember 2011, 15:58

RE: Truppenstempel 84/98 a.A

Hallo Thomas,

so ist es leider, aber solche Beiträge sind deshalb auch wertvoll. Denn damit können Anfänger an entspr. Informationen kommen.

Deshalb herzlichen Dank fürs Zeigen!

Da ich dieses Stück gerade als Angebot bei einer Internetauktion gesehen habe, wäre es doch ein feiner Zug, die hier bekommenen Informationen in den Angebotstext aufzunehmen. Denn sonst passiert unter Umständen einen heuigen Jungsammler das gleiche, wie dir damals. Unter Sammlern sollte man schon mit "offenen Karten" spielen.

Sammlergruß
Sebastian Th.