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1

Samstag, 31. März 2012, 18:36

Prima Plana, Mond und Sterne

Prima Plana ohne Scheide,Gesamtlänge:76cm,Klingenbreite:3cm, Gravuren:Mond und Sterne,eine Zier-Niete fehlt,die ersten Bilder sind in Fundzustand.Gruß Josef

2

Samstag, 31. März 2012, 19:43

Kommt mir irgendwie bekannt vor.

Gruss
blankhans

3

Samstag, 31. März 2012, 20:28

hallo

an alle denen der säbel bekannt vorkommt,den habe ich am mittwoch aus bogen in niederbayern von einen alten bauernhof, von einen fischerkameraden bekommen !war bis mittwoch noch nie in sammlerhand!! laut aussage meines fischerfreundes wurde der säbel zum zuckerrüben vierteln benutzt und zwar zum füttern der kühe ,von dem grossvater!!!!!!!!josef hast ihn schon geputzt!!

4

Samstag, 31. März 2012, 20:55

Hallo Bernd,ja er ist schon gereinigt,habe mich gefreut das du mit diesen Säbel an mich gedacht hast,ist nun schon der vierte(dieser Art,3 sind in meiner Sammlung und einer davon in Österreich) der aus Niederbayern kommt,ich bin mir schon gar nicht mehr sicher ob es sich um einen Österreichischen Prima Plana handelt(denke da mehr an Bayern)so und hier nun die Bilder des gereinigten Prima Plana.Gruß Josef

5

Sonntag, 1. April 2012, 11:59

Er ist mir auch nur deshalb bekannt vorgekommen, weil ich dieses schöne Gefäss schon an einem anderen Säbel gesehen habe, Siehe die Bilder von Josef.

Gruss
blankhans

6

Sonntag, 1. April 2012, 14:33

Ich gratuliere, Josef! Fast noch mehr als der schöne Säbel, dessen Talismanklinge die landwirtschaftlichen Arbeiten recht gut überstanden zu haben scheint (vielleicht gerade deshalb der gute Zustand?? :D ) freut mich die tolle Geschichte über dessen Herkunft und "unstandesgemäße" Nutzung--eigentlich Geschichten, die schön langsam im Aussterben begriffen sind. Mein Vater berichtete mir seinerzeit über die praktische Verwendbarkeit von (österr.) Säbeln zum Betreiben von Stellwerken oder Brückenwaagen. Auch 2 KavOffzS M1869, die zum ---Verrammeln von Fenstern-- Wind und Wetter ausgesetzt waren, konnte ich einmal vor dem völligen Niedergang bergen....
Mich wundern die Säbelgemeinsamkeiten da nicht allzu sehr--(Nieder-)Bayern oder Österreich--ich will sagen, dass außer einer engen räumlichen Nachbarschaft mit grenzüberschreitender Bevölkerung nicht zu vergessen ist, dass auch grob in etwa in diesem Zeitraum bayrisches Gebiet österreichisch oder auch umgekehrt geworden ist, mit einem natürlichen Austausch von Land , Gerätschaften und Leuten..... =)
LG G.
A.E.I.O.U.

7

Sonntag, 1. April 2012, 16:22

Danke Gerhard,ich liebe diese Geschichten auch ;) (vor allem heute in dieser Wegwerfgesellschaft) ,das mit der engen räumlichen Nachbarschaft(grenzüberschreitender Bevölkerung) da magst du recht haben.Gruß Josef

8

Montag, 2. April 2012, 15:32

Hallo Sammlerfreunde, ich möchte bei dieser Gelegenheit auch einen Säbel gleicher Art vorstellen. Dank dem Rücken und Löwenkopf, mein Säbel mir eher österreichisch vorkommt. Aber wie schon gesagt ist, die bayerische und österreichische Säbel ( Pallasche auch ) dieser Zeitperiode sind geistlich sehr nahe. Die ganze Keilklinge ist beidseitig mit dem Bibelzitat beschrieben ( Im Anfang war das Wort und .....). Säbellänge: 79,5 cm, Klingenlänge: 66,5 cm, Klingenbreite: 34 mm.

Mlg.Jiri
Jiri

9

Montag, 2. April 2012, 21:18

Hallo liebe Freunde !!!

Bayern oder Österreich - das ist unerheblich. Dieses Stück könnte auch in meiner Sammlung liegen. Deiner Säbel , lieber Jiri , ist ganz zugehörig in dieser Osterzeit ;) .
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

10

Dienstag, 3. April 2012, 13:57

Hallo Josef

Herzliche Gratulation, dein tolles Trio gefällt mir sehr gut, der Verwendungszweck des einen Säbels gibt ihm zusätzlich noch ein Stück Geschichte, was durchaus seine Reiz hat.


Hallo Jiri!

Respekt, wahrlich ein schönes Prunkstück mit einem Spruch aus dem Evangelium nach Johannes - passt in die Osterzeit.

DANKE FÜRS ZEIGEN.

lg

Hans

11

Dienstag, 3. April 2012, 15:33

Hallo Hans,freut mich das sie dir gefallen,der mittlere mit der Scheide hat auch das Evangelium nach Johannes eingraviert,habe es nur nicht Fotograviert weil der Säbel schon einmal vorgestellt wurde(von Blankhans)aber hier sind noch ein paar Bilder davon.Gruß Josef

12

Dienstag, 3. April 2012, 18:12

Hallo Josef!

Herzlichen Dank für die Bilder, wirklich ein schöner Säbel.

Ich bin sehr beeindruckt von der Klinge. Sie zeigt vom tiefen Glauben des Trägers. Die Madonna auf der Klinge entspricht dem Gnadenbild Mariahilf von Lucas Cranach dem Älteren. Diese Madonna war im süddeutschen Raum (Bayern, Österreich, Böhmen) bis in die Schweiz sehr beliebt. Das Original des Bildes befindet sich in Innsbruck, und Kopien davon in vielen Wallfahrtskirchen.

lg

Hans

13

Mittwoch, 4. April 2012, 07:19

Danke Hans,sehr Interessant,der Säbel mit den Evangelium gehört auch absolut zu meinen Favoriten ;) .Gruß Josef

14

Mittwoch, 4. April 2012, 20:41

Hallo Josef, hallo Jiri, hallo Sammlerfreunde.

Diese von euch gezeigten Altklassische Infanteriesäbel gehören nun nicht mehr zu meinem
Sammelgebiet, dennoch bin ich immer wieder fasziniert von Messing gefassten (noch
dazu wenn sie so schön plastisch, oder mit Maskronen verziert sind) frühen
Säbel und (in diesem Fall aufwendig) geätzten Klingen!

Danke Euch für diesen interessanten und informativen
Sammelbericht und generell für die guten Bilder.
Sehr schöne Stücke, unabhängig deren Herkunft….

Gruß
Rainer
REGNUM NORICUM

15

Donnerstag, 5. April 2012, 08:43

Hallo Rainer,freut mich das er dir gefällt( als ehemaliger Infanterie-Sammler)Gruß Josef

16

Freitag, 6. April 2012, 16:55

Grossen Dank an Jiri und Hans!!! Ihr beide habt gleichsam in genialer Ergänzung des Beitrages einen sehr interessanten --ich sage jetzt--süddeutschen ;) -- Säbeltyp in wunderschöner Ausprägung zu unserer aller Wissenserweiterung dargestellt! :]
LG G.
A.E.I.O.U.

17

Freitag, 6. April 2012, 20:09

Hallo Gerhard!

Danke für deine lobenden Worte, es macht große Freude wenn man etwas an Wissen beisteuern kann.

lg

Hans

18

Dienstag, 10. April 2012, 14:05

Hallo Josef

Da kann ich dann natürlich nicht auch hintanstehen und muß meine herzliche Gratulation zu diesen schönen Stücken aus der vorindustriellen Zeit, in der noch echte Handwerkskunst gefragt war, aussprechen. Und gleich mehrere von diesen Spezialtrümmern zu haben ist wohl ein besonderes Geschenk. Du steckst da ja sicher sehr viel Fleiß und Ehrgeiz rein um an diese tollen Prima Plana zu kommen.

Danke auch nochmals für die schönen Fotoserien mit Vergleichen den Zustand betreffend.

Servus

Alex

19

Mittwoch, 11. April 2012, 06:28

Hallo Alex,freut mich das er dir gefällt,ja das mit den Fotos da könnte ich von dir noch was lernen(deine Fotos sind ja immer ein Traum) Gruß Josef