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1

Freitag, 5. Juli 2013, 19:02

Ausmusterungssäbel Kavallerie Wr. Neustadt mit Ätzung und Damstklinge mit Goldeinlage

Guten Tag,

ich bin neu hier und habe ein paar Fragen zu dem Säbel. Ist das ein österr. Kavallerie Ausmusterungssäbel Wr. Neustadt? Kann mir jemand näheres dazu sagen?

Ist mit Damaststahl Klinge und Hersteller Carl Grasser Waffenfabrik Wien und Weyersberg Stamm Solingen Eisenhauer.

Danke

Alfred

2

Freitag, 5. Juli 2013, 21:25

Hallo Alfred1971 !!!

Ich denke dass ist zu teuer Säbel für Ausmusterung. Warscheinlich gehörte er zu einem Professor oder Dekan. Wer weiß!?! Vielleicht ist es nicht mit dem Terezianum verwandt. In jedem Fall - AUSGEZEICHNETES STÜCK :thumbsup: !!!
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

3

Freitag, 5. Juli 2013, 22:27

"Regiments-Rennen" dürfte meiner meinung nach ein Wettbewerb zwischen Offizieren sein, dessen Gewinner diese Waffe erhielt. Ähnlich einem Schießpreis.

Tolle Waffe.

Übrigens ist das kein Damaststahl sondern Echtdamast in Fischgrät Muster - extremst selten.
Non soli cedit!

4

Samstag, 6. Juli 2013, 10:05

Hallo,

ein großartiges, prachtvolles Stück! Klinge, Gefäß .... einfach nur klasse. Gratulation!

Gruß Schorsch

5

Samstag, 6. Juli 2013, 16:35

hallo Alfred!
Ganz toller Säbel, wunderbare Arbeit! Dieser Säbel hat sicher ein Vielfaches der normalen Ausführung gekostet und konnte durch einen einzelnen neuen Leutnant kaum bezahlt werden (ausser er war sehr reich, dann passt weder Ausmusterung noch Widmungszweck). Ich denke dies: bei diesem Exemplar handelt es sich nicht um einen Ausmusterungssäbel sondern um einen Ehrensäbel bzw Ehrenpreis oder Ehrengeschenk für ein schwieriges Offiziers-Pferderennen (Hindernisrennen) bei einem feudalen kuk Kavallerieregiment, wo es viele teure Privatpferde gab, ich vermute Dragoner. es war ja gesellschaftlich nicht gleichgültig in welchem KavRgt man schlussendlich diente.
Es könnte sich da um ein recht nobles kuk Kavallerieregiment mit vielen adeligen und reichen bürgerlichen Offizieren handeln. Im Hintergrund gab es auch immer reiche Gönner (ehemalige Angehörige des Rgt oder sonstige hohe Persönlichkeiten wie Inhaber), die dem Regiment nahe standen. Also, den Betrag für den Säbel wird entweder ein reicher Gönner von aussen gestiftet haben, oder mehrere betuchte Offiziere gemeinsam für den Sieger ausgelegt haben. Der von der Theresianischen Militärakademie hier nur übernommene Wahlspruch deutet eher auf den erneuerten Schwur des betreffenden und selbstbewußten, überwiegend aus berufsoffizieren der Militärakademie zusammengesetzten Offizierkorps dieses Regiments hin, ihren "Job" hinkünftig ernst zu nehmen. Zu Grasser gibts im Forum einiges zu lesen--siehe Suchfunktion...
LG G
A.E.I.O.U.