Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Blankwaffenforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Sonntag, 30. April 2006, 18:19

Säbel der leichten Kavallerie

Juten Tach och, ich lass die Modellbezeichnung mal so im Raum stehen,es wäre einfach zu schreiben,"Frankreich, Säbel der leichten Kavallerie, M AN XI (1803). Auf dem Griffbügel Quartseitig und auf dem oberen Scheidenring, steht die Nummer 1019 zwischen 2 Sternen(so noch nicht gesehen bei den Franzosen) unter der Parierstange, ein C im Kreis mit Perlenring, (auch diesen Revisionsstempel noch nicht gesehen) nun gibt es bestimmt Literatur, wo so etwas beschrieben wird, die ich aber leider nicht habe, Ich seh gerade, am Schleper steht auch die 1019 aber ohne Sterne. Nun bin ich auf Eure Meinung gespannt. Gruß mario

2

Sonntag, 30. April 2006, 18:45

noch ein zwei Bilder

3

Sonntag, 30. April 2006, 18:56

auf dem Scheidenring auch ohne Sterne

4

Mittwoch, 3. Mai 2006, 17:46

Hallo Sammlerfreunde, besonderst Frankreich und Preußen die anderen möcht ich aber nicht ausschließen, ich geh mal davon aus,dass die Klinge an Frankreich zur "Rheinbundzeit" geliefert wurde. Es war mal ein Stück im Angebot 2001 bei einem sehr bekannten Händler, der hatte auch eine eingeschlagene Marke"C" auf der Unterseite. Klingenrücken "Mture de Solingen de Kirschbaum, Schimmelbusch&Comp:" Dieser wurde verkauft als Preuß.Kavallerie-Säbel M 1817. Nun will ich hier zu diesem Thema gar keine Fragen mehr stellen, ich will das Teil nur vorstellen, es gibt also das Stück nicht nur mit einer französischer Klinge, hängt bei mir an der Wand, natürlich so das kein unberechtigter da ran kommt und macht einen guten Eindruck. Gruß mario

5

Dienstag, 26. September 2006, 17:22

Hallo Sammlerfreunde, nun doch mal eine Frage. Kann das Teil ein Beutestück sein oder spricht irgend etwas dagegen oder vielleicht dafür? Gruß mario

6

Montag, 2. Oktober 2006, 17:54

Da ich gerade ein Buch von Hanns-Ulrich Haedeke; Menschen und Klingen, Solingen 1994, durchgelesen habe, kann ich sagen, daß Solingen auch in französischer Hand war und die Klingenhersteller natürlich an Frankreich lieferte. Die Aufträge waren aber sehr gering, da Napoleon den französischen Manufakturen keine Konkurrenz aufhalsen wollte.

Es wird keine Beutewaffe sein, sondern eine Lieferung aus Solingen.

Gruß,
Thomas

PS: Dieses Buch ist absolut empfehlenswert. Keine Auflistung aller möglichen Blankwaffen, sondern reine Blankwaffengeschichte, und das sehr gut rüber gebracht. Viele Schmunzler sind mir beim Lesen gekommen, aber auch Erschreckendes ;( ist darin vertreten.

7

Dienstag, 3. Oktober 2006, 11:11

Hi Mario,
vor paar Tagen habe ich mir das Buch „Armes Blanches“ von J. Hoste und J-J. Buigne gekauft. Im Buch sind fast alle Markierungen etc. auf den französischen Blankwaffen beschrieben (die Markierungen von den kleinen Herstellern findet man leider im Buch nicht). Auch von dir beschriebene Markierung ist nicht zu finden. Als Theorie – die Klinge wurde in Solingen hergestellt und in Frankreich, auf eine kleine Manufaktur mit dem Gefäß verheiratet. Das wird sowohl deutsche, als auch mögliche französische Markierungen auf einem Säbel erklären.
Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!

8

Dienstag, 3. Oktober 2006, 17:23

Hallo Mario,

mir sind schon einige dieser Säbel mit Solinger Klingenätzung durch die Hände gegangen. Unterschieden haben Sie sich in zwei Gruppen.

1. Solinger Fertigung ohne Abnahmemarken auf Gefäss oder nur mit
kleinem C auf der Unterseite der Parierstange

2. Solinger Klingen mit Gefässstempelung "Versailles" und franz
Abnahmemarken auf dem Gefäss.

Die Nummernstempeln mit vier Zahlen kenne ich eigentlich nur von späteren franz. Stücken, aber nicht aus der napoleonischen Zeit. Eventuell - aber das ist nur eine Theorie - wurden diese Zahlen später eingeschlagen, als die alten Säbel einer neuen Verwendung zugeführt wurden, vielleicht Export oder franz. Kolonien.

Gruss
blankhans

9

Mittwoch, 4. Oktober 2006, 10:47

Wie war das mit den Beutestücken, haben die alle eine Nummer bekommen oder wurden sie so weitergetragen? Gruß mario

10

Mittwoch, 4. Oktober 2006, 14:47

Zitat

Original von mario
Wie war das mit den Beutestücken, haben die alle eine Nummer bekommen oder wurden sie so weitergetragen?


Welche Beutestücke? Diejenigen, die von den Preußen erbeutet wurden - oder welche sind gemeint?

Gruß

Schwertfeger
"Suum cuique" (Cicero: Jedem das Seine; Devise des Schwarzen Adler Ordens)

11

Mittwoch, 4. Oktober 2006, 18:55

Sorry, ja die Preußen meine ich. Gruß mario