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Donnerstag, 27. Mai 2021, 19:34

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Säbel für Artillerie Ord. 1783 Bern

Hallo Microraptor 92. Ich glaube bei solchen Rätseln - ich meine jetzt die mit Spitzmeissel punktierte H 1798 - muss man denkbare und plausible Möglichkeiten erwägen. Ein Kaufdatum macht wenig Sinn, was sollte sich jemand die Mühe geben, mit einem Spitzmeissel ein Kaufdatum zu gravieren. Sie haben ja schon die sehr plausibel Erklärung für La Croix 1798 geliefert. Mit H 1798 könnte das Thema wieder auf dem Klingenrücken aufgenommen worden sein. Danke übrigens für die Geschichte, war mir bisher ni...

Sonntag, 23. Mai 2021, 20:21

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Unbekannte Offizier-Säbel, frühes 19. Jahrhhundert

Hallo Cater, ich meine aber, auf dem Klingenrücken ist eine Variante von Solinger Balttmarke zu erkennen.

Sonntag, 23. Mai 2021, 10:01

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Unbekannte Offizier-Säbel, frühes 19. Jahrhhundert

Hallo Cater, diese Art Säbel, stislistisch angelehnt an französische Modelle, waren nach 1803 in der Schweiz bei Offizieren sehr beliebt. Es gibt diesen Säbel mit Klingentyp "leichte Kavallerie" mit Messingscheide wie abgebildet, aber auch mit Lederscheide. Neben Solinger Produktion wie der Abgebildet gibt es auch solche mit Herkunft Klingenthal mit den Punzen für Kommerzware,die sich klar unterschieden von den Punzen für französische Armeemodelle. Die Säbel unterscheiden sich in Details wie Par...

Samstag, 22. Mai 2021, 19:20

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Säbel für Artillerie Ord. 1783 Bern

Hallo Microraptor92, ich meine du liegst richtig mit Besitzerinitialen. Ich weiss nicht, ob bei der Berner Artillerie die Soldaten auch Uniform und Säbel selber bezalten mussten wie bei der Infanterie. Dann machen Besitzerintialen grossen Sinn, denn seine eigenen teuer erworbenen Sachen möchte man nicht verwechseln. Herstellersignatur würde ich ausschliessen, denn die Einschläge sind doch sehr improvisiert.

Dienstag, 13. April 2021, 09:59

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Säbel für Offiziere der British Swiss Legion. Um 1855

Hallo Microraptor, die individuelle Strafe für fremde Kriedgsdienste wurde erst 1927 im Militärstrafgesetz eingeführt. Zur Zeit des Krimkrieges gab es noch die offizielle Kapitulation (staatlich genehmigter Soldvertrag) zwischen der Schweiz und dem Königreich Neapel, der 1859 auslief. Die Geschichte der fremden Kriegsdienste muss man sehr differenziert anschauen. 1855 war nur die Werbung in der Schweiz verboten und der Abschluss von staatlichen Soldverträgen. Fremder Kriegsdienst war aber nicht ...

Dienstag, 30. März 2021, 18:39

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Säbel für Offiziere der British Swiss Legion. Um 1855

Blankwaffen können Zusammenhängen in der Geschichte aufzeigen. Bei diesem Säbelmodell geht es um den Krimkrieg, die British Swiss Legion, die britische Rifle Brigade und den europäischen Markt für Blankwaffen. Der Krimkrieg Der Krimkrieg zwischen Russland und dem osmanischen Reich dauerte von 1853 bis 1856. In den Konflikt griffen auch die mit dem Osmanischen Reich verbündeten westeuropäischen Mächte Frankreich, Grossbritannien und das Königreich Sardinien Piemont ein, um eine Gebietserweiterung...

Freitag, 26. März 2021, 20:56

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Degen für Artillerie Offiziere Bern Modell 1742

Hier noch die Bilder vom Gruner Degen. Die Inschrift lautet: Gruner in Bern me fecit. Das heisst Grunder in Bern - überflüssigerweise noch in Latein "hat mich hergestellt". Es folgen noch Aufnahmen des Zürcher Degens mit einer Ansicht der Klingengravur. Charakteristisch am Berner Degen ist die S-förmig geschwungene Parierstange.

Samstag, 13. Februar 2021, 16:43

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Offiziersdegen Schweiz 1750?

Hallo Microraptor, ich bin deiner Ansicht, dass zu diesem Gefäss ursprünglich keine Rückenklinge, sondern eine zweischneidige Klinge gehörte. Ich muss in meiner Sammlung nachsehen. Ich glaube, das Gefäss entspricht dem Degen für Artillerie Offiziere des Kantons Bern aus dem 18. Jh. Ich habe einen Gruner Degen aus dem 18. Jh., den ich vor Jahren an der Waffenbörse Luzern gekauft habe. Dieser hat auch Spiraldekor am Gefäss. Auch die Zürcher Of trugen solche Degen mit Spiraldekor, die Kantone haben...

Sonntag, 7. Februar 2021, 14:45

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Weidmesser Kanton Neuchâtel, Modell 1814 für preussische Gardeschützen

Hallo Naseweis, in meinem Beitrag hat es einen Schreibfehler, der etwas Wesentliches verschleiert. Ich schreibe, "diese waren mit einem Weidmesser aus Klingenthal und einem Gewehr aus Mutzig ausgerüstet, wahrscheinlich EINMALIG für Preussen, dass eine Einheit mit Waffen aus französischer Produktion ausgerüstet war". Ja, die Belege, die wünschte ich mir auch. Sicher ist, dass eine eine grosse Anzahl (bei Scharfschützen ist z.B. Hundert schon gross) in der Schweiz verblieben ist. Was damit geschah...

Dienstag, 2. Februar 2021, 10:41

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Säbel BE. Inf. Vor 1760. Nach 1740

Hallo Microraptor danke für den interessanten Beitrag über die Beschaffung von Säbeln im 18. Jh. laut Zeughausrechnung BE. Die führenden Kantone im Ancien Régime haben ja einander alles abgeschaut. Die Griffe der Berner, Zürcher und Luzerner Infanteriesäbel um 1750 sind ja alle sehr ähnlich. Löwenkopfknauf oder Kugelknauf und ein Spangengefäss aus Eisen oder Messing, die Spangen weisen alle Zierknoten auf, diese Zierknoten waren sehr beliebt und haben sich lange gehalten, auch bei den Schweizerr...

Sonntag, 31. Januar 2021, 18:43

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Säbel kantonale Ord. 1760 Bern

Hallo Microraptork, vielen Dank für die Bilder vom Mundstück. Gehe ich richtig in dern Annahme, dass bei offenen Zähnen das Leder in den Mund eingeführt wurde und dass dann von aussen die Zähne mit einer Zange ins Leder gedrückt wurden? Wie konntest du den Scheidenmund nur mit einfetten entfernen, waren die Zähne nicht ins Leder gedrückt?

Mittwoch, 6. Januar 2021, 20:48

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Württemberg Polizei-Säbel um 1900

Hallo Joghau, die Kantonspolizei Nidwalden hatte genau zwei solcher Säbel von Stähle in Stuttgart angeschafft. Auf der Klinge ist ein Spruchband eingraviert mit dem Namen Stähle und Stuttgart. Alle Metallteile an Gefäss und Scheide sind aus Messing. Einer von dieser Säbel ist mit andern Waffen im internen Museum im Polizeikommando Nidwalden in einer Vitrine ausgestellt. Auch die Scheide mit dem eichelförmigen Ortknopf ist gleich. Als Tragtasche wurde von einem Sattler in der Gemeinde Wolfenschie...

Freitag, 25. Dezember 2020, 10:45

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Ital. Dolch um 1800

Hallo Blankhans, das ist kein Malteserkreuz sondern das Emblem des savoyischen Königshauses. Der Adler ist das Wappentier mit dem Savoyer-Kreuz. Das Kreuz auf der andern Seite der Klinge ist eine beliebte Variante des Savoyerkreuzes und befindet sich auch auch auf den Klingen der Säbel Modellreihe 1775 des Königreichs Sardinien - Piemont. Das Königreich heisst so, weil die Savoyer im Spanischen Erbfolgekrieg das Königreich Sardinien von den Spaniern geerbt oder zugeteilt bekamen. Seither heisst ...

Dienstag, 24. November 2020, 19:06

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Bajonettscheide zu Feldstutzerbajonett

Scheide für Bajonett mit Messingstiefel und ledernem Scheidenmund mit angehähter Strippe.

Sonntag, 22. November 2020, 17:33

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Stichbajonett zu Feldstutzer 1851

Hallo Microraptor. In den letzten Jahren wurden von Sammlern und Experten verschieden Abhandlungen zu den Musterexemplaren erstellt. Die sind natürlich noch vorhanden, aber nicht von allen Kantonen. Erst kürzlich tauchte das bisher einzige Musterexemplar zum fakultativen Weidmesser 1817 auf. Von den "gewöhnlichen" Bajonetten wurden meinse Wissens nie Musterexemplare verschickt. Ich schaue einmal noch im Reglement 1852 nach.

Samstag, 21. November 2020, 18:53

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Stichbajonett zu Feldstutzer 1851

Zum Buch von Grenacher: Es ist sind ja zwei Bücher in einem Schober und die sind ihren Preis wert. Wenn du die Illustrationen und professionellen Bilder ansiehst,bekommst du sehr viel für das Geld. Ich bin auch nicht Sammler von Versuchswaffen, aber sehr interessiert am geschichtlichen Kontext. So erfahren wir bei Grenacher viel über neue Materialien, wie z.B. die Kautschuk Griffschalen beim Vetterli Säbelbajonett und vieles über die Evaluation von Modellen. Da ich alle Varianten von Eidgenössis...

Montag, 5. Oktober 2020, 19:17

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Die Äxte konnte ich nicht erkennen. Es gibt ja schon nichts, was es nicht gibt. Ehrlich gesagt, habe ich noch nie gesehen. Da hast du eine grosse Rarität gefunden. Bei den ältesten Aufnahmen von Sappeuren in meiner Sammlung habe ich diesen Gurt noch nie gesehen. Ich muss in der Armeeorganisation von 1852 bis 1874 nochmals nachsuchen. Ich weiss nicht, ob es damals die Batallions Zimmerleute immer noch gegeben hat. Dann würde diese Aufmachung voll Sinn machen.

Montag, 5. Oktober 2020, 14:00

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Ich muss mich korrigieren. Der Sappeur trägt ein Patchworkgehänge der Ordonnanz 1861. Tragetasche wie von Joehau beschrieben und einen Leibgurt wahrscheinlich aus einem älteren Artillerieboudrier zusammengesetzt. Ich habe in meiner Sammlung eine Vielzahl von verschiedenen Leibgürtel, die alle so aus der Zeit zwischen 1861 und 1878 stammen.

Montag, 5. Oktober 2020, 13:54

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Hallo Bergbueb, Microraptor und Joehau die Tragetasche für das Faschinenmesser von Joehau entspricht der Ordonnanz von 1861. Dazu gehört der dreiteilige Leibgurt, der dann 1878 durch einen einfachen Leibgurt mit Dorn-Schnalle abgelöst wurde. Das schöne Bild vom Sappeur - klar erkennbar am Tschako Emblem - ist insofern interessant, weil er ein Artillerieboudrier der Ordonnanz 1817/42/52 trägt, was man ganz deutlich an den beiden Rundscheiben an der Schnalle erkennt. Die gekreuzten Kanonen darauf ...

Samstag, 29. August 2020, 19:42

Forenbeitrag von: »schmiede39«

Säbel Ordonnanz 1842/52, berittene Mannschaft

Hallo Microraptor, du weist auf etwas hin, das vielen Sammlern entgeht: die Ordonnanz 1842/52 führt für die berittenen Artilleristen wohl die gleigen Säbel wie für die Kavallerie ein, aber mit kürzeren Klingen. Der Grund dafür war, dass Artilleristen am Boden oft die Stücke anschieben und in Position bringen müssen und ihnen dabei ein allzu langer Säbel in die Quere kommen könnte. Die französische Armee hat aus dem gleichen Grund 1829 für die berittene Artillerie ein besonderes kürzeres Modell e...